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Schwache Klosterer kassierten verdiente Niederlage

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 26.09.2016
Schwache Klosterer kassierten verdiente Niederlage

Der SVS weiß beim FC Ingolstadt II mit einer mehr als 70-minütigen Überzahl nichts anzufangen und verliert mit 1:2 (0:0).

Nach fünf Spielen ohne Niederlage, verlor der SVS beim FC Ingolstadt II mit 1:2 (0:0) und rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz ab.  Nach den Ausfällen des verletzten Bastian Herzner, sowie Patrick Hobsch (gelb-rot Sperre) und des privat verhinderten Noah Tiefel, waren die Klosterer gezwungen ohne echte Sturmspitze zu agieren. Dass neben dem in die ungewohnte Rolle  einer „falschen Neun“ schlüpfenden Marco Christ  mit Innenverteidiger Kevin Woleman zudem zwei körperlich nicht voll auf der Höhe befindliche Spieler auflaufen mussten, darf zwar durchaus als Handicap durchgehen, entschuldigt jedoch die über weite Strecken uninspirierte und fehlerhafte Vorstellung des SVS keineswegs. Dies umso mehr, als sich der Gegner nach einem frühen Platzverwies mehr als 70 Minuten in Unterzahl befand. 
Die  Gastgeber forderten SVS-Keeper Christopher Pfeiffer gleich in der zweiten Minuten aufs höchste, als dieser einen Schuss von Robert Leipertz - neben Maurice Multhaup dem Bundesliga-Kader angehörend -  reaktionsschnell mit dem Fuß abwehrte. Nach diesem frühen Schreck vermochten die Klosterer das Geschehen recht ausgeglichen zu gestalten, ließen aber ebenso wie der FCI zwingende Aktionen nach vorne vermissen. In der 21. Minute legte der Ingolstädter Nico Dantscher seinen Kontrahenten Lino D‘Adamo unfair auf den Rasen, um ihn dann auch noch ins Gesicht zu greifen. Schiedsrichter Simon Marx (Großwelzheim) zögerte keine Sekunde und schickte den Übeltäter mit Rot vom Feld. Wer nun glaubte, der SVS schöpfe aus dieser Überzahl Kapital, sah sich alsbald getäuscht. Versuchten sie zunächst  zielstrebiger nach vorne zu spielen, fanden sie bald gegen den sich  geschickt zurückziehenden und die Räume verengenden FCI kein  Durchkommen. Lediglich bei einer  Hereingabe von Fabian Klose, die der  im Strafraum befindliche Christ aber  nicht verarbeiten konnte, verbreitete  der Gast einen Hauch von Gefahr  (41.). Der durfte nach einer tollen Faustabwehr von Pfeiffer gegen Ryoma Watanabe dann sogar von Glück sprechen, dass es torlos in die Pause ging.
Dies sollte sich sieben Minuten später ändern: Nach einem Einwurf von der linken Seite, düpierte Robert Leipertz seinen Gegenspieler Pascal Worst und beförderte die Kugel aus spitzem Winkel zum 1:0 für Ingolstadt in den Kasten. Hatte Pfeiffer hier keine Abwehrchance, verhinderte er nur eine Zeigerumdrehung später gegen den frei vor ihm aufkreuzenden Leipertz mit einer Fußabwehr das eigentlich sichere 2:0. Des Keepers Mitstreiter auf dem Feld allerdings verloren nun den ohnehin sehr rudimentären spielerischen Faden vollends und zeigten sich nervös und fahrig. Der FCI hingegen strotzte vor Selbstvertrauen und verwischte  die Tatsache,  einen Feldspieler weniger zu haben, komplett.  Die fast logische Konsequenz ließ nicht lange auf sich warten – genau bis zur 62. Minute. Dann nämlich schlängelte sich Leipertz wie ein Aal durch die Seligenportener Abwehr, um dann urplötzlich abzuziehen. Sein von Pfeiffer  reaktionsschnell abgewehrtes Geschoss landete genau vor den Füßen von Andreas Buchner, der mühelos, weil völlig frei, zum 2:0 einschob.  Der SVS versuchte mit den Einwechslungen von Mario Swierkot und dem flugs vom Verteidiger zur Sturmspitze umfunktionierten Florian Bauer nochmal eine Wende herbeizuführen, stand sich aber mit ungenauen und auch zu hektischen Abspielen meist selbst im Wege. Nicht so aber in der 86. Minute, als Swierkot eine Vorlage von Woleman zum 1:2-Anschlusstreffer per Direktabnahme in den rechten Winkel knallte. Nun witterten die Klosterer nochmal Morgenluft, erst recht nachdem mit Albano Gashi in der Nachspielzeit ein weiterer FCI-Kicker mit Gelb-Rot (Ballwegschlagen) gehen musste. Doch außer einem Kopfball von Bauer, der knapp neben das Tor rauschte, sollte nichts mehr herausspringen und stattdessen eine zwar überflüssige, jedoch auch verdiente Niederlage zur endgültigen Realität werden

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