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SVS wacht viel zu spät auf

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 31.10.2016
SVS wacht viel zu spät auf

Mit einer katastrophalen Anfangsphase und einer an schlimmste Zeiten erinnernden ersten Hälfte, bringen sich die Klosterer gegen Memmingen um alle Siegeshoffnungen.

Der SV Seligenporten kassiert zum Abschluss der Vorrunde eine empfindliche 2:4 (0:3)-Schlappe gegen den FC Memmingen und rutscht nach nur zwei Zählern aus den jüngsten vier Partien auf Rang 16 ab. Maßgeblich hierfür war die erste Hälfte, in der die Klosterer wie zu schlimmsten Zeiten agierten. Zudem musste in der von beiden Seiten recht aggressiv geführten Partie Stürmer Patrick Hobsch kurz vor der Pause mit „Rot“ vom Platz.
Die Partie startete schon mit ungewöhnlichen Vorzeichen. So blieb auf der SVS-Bank ein Platz frei, weil Florian Schlicker aus beruflichen Gründen verhindert war und Serdal Gündogan somit als Alleinverantwortlicher fungierte. Der FC Memmingen indes versäumte es, ein passendes Ausweichtrikot für den Keeper einzupacken, so dass sich Martin Gruber in ein Leibchen mit SVS-Aufdruck hüllen musste. Dies wird ihm aber sehr bald herzlich egal gewesen sein, durfte er sich doch über eine furiose Anfangsphase seiner Vorderleute freuen. Der Anpfiff von Schiedsrichter Thomas Berg (Landshut) war kaum in den Ohren sämtlicher Protagonisten verklungen, als SVS-Torhüter einen Schuss von Muriz Salemovic nur ins Feld abwehren konnte, wo Stefan Schimmer seinen Ruf, als einen der besten Torjäger der Liga alle Ehre machte und zum 1:0 (1.) für die Gäste abstaubte. Und – es kam noch dicker. Nur drei Minuten später wirbelte Daniel Eisenmann den wiederum völlig indisponierten rechten SVS-Flügel komplett durcheinander. Die vom ihn zu Salemovic weitergeleitete Kugel landete schließlich bei Fabian Krogler, welcher aus sechs Metern zum 2:0 vollstreckte. Nach diesem Doppelschlag zog sich der FCM etwas zurück und gewährte seinem Rivalen  einige Räume. Wie schon in der Vorwoche in Garching aber machten die Klosterer daraus viel zu wenig. Strich ein Kopfball von Marcel Mosch knapp am rechten Pfosten vorbei (20.), zog Hobsch wenig später im Duell mit Daniel Zweckbronner den Kürzeren. So richtig strecken musste sich FCM-Torhüter Gruber eigentlich nur, um einen herzhaften 25-Knaller von Stanislaus Herzel über die Latte zu lenken (40.). Ansonsten bekamen die 220 Zuschauer eine von beiden Seiten recht aggressiv geführte Partie zu sehen, in der das Schiedsrichtergespann mit teilweise unverständlichen Entscheidungen die hitzige Atmosphäre noch weiter aufheizte. Vielleicht davon befeuert, gleichwohl aber unentschuldbar, ließ sich Hobsch zu einer rüden Grätsche von hinten gegen Eisenmann verleiten und musste so folgerichtig  wie absolut regelgerecht mit „Rot“ den Platz verlassen. Den daraus resultierenden von Salemovic getreten Freistoß bugsierte Stefan Kregler per Kopf zum 3.0 (45.) ins Netz.
Nachdem Schimmer das Resultat mit seinem zweiten Treffer auf 4:0 (54.) erhöhte, drohte den Klosterern ein echtes Debakel. Dass es nicht so weit kam, darf dann in die an diesem Tag nicht besonders umfangreiche Rubrik der positiven Vorkommnisse verbucht werden. Zeigte der SVS doch endlich den vorher so vermissten unbedingten Willen. Die Belohnung sollte sich in der 57. Minute einstellen, nachdem Kevin Woleman eine Flanke von rechts zum 1:4 in die Maschen stocherte. Freilich aber war der Rückstand viel zu groß und der Gegner viel zu Clever, als das sich an diesem Tag noch ein Fußballwunder ereignen sollte. Daran änderte auch der von Marco Christ –neben Marcel Schelle noch der Beste im Klosterteam - aus 18 Metern verwandelte Freistoß zum 2:4 (74.) nichts mehr.                                
                            
Stimmen zum Spiel:
Serdal Gündogan, Trainer SV Seligenporten: „Wir haben die ersten fünf Minuten vollkommen verpennt und uns selbst auf die Verliererstraße gebracht. Dann haben wir uns gut zurückgekämpft, uns beim 0:4 aber erneut naiv verhalten. Trotzdem aber ist es aller Ehren wert, das sich die Jungs dann nicht hängen lassen haben.“

Marco Christ, Spieler SV Seligenporten: „Wir haben einen katastrophalen Start hingelegt und sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen. Im zweiten Durchgang haben wir Charakter gezeigt und so agiert, dass wir noch in den Spiegel schauen können.“
 

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