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SVS muss zum Tabellenzweiten

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 26.09.2014
SVS muss zum Tabellenzweiten

Beim FC Würzburger Kickers steht der SV Seligenporten an diesem Samstag (14 Uhr) vor einem schier unüberwindbaren Hindernis.


Nachdem die Unterfranken die letzten beiden Saisons im Mittelfeld beendeten, streben sie nun mit Macht in Richtung dritter Liga. Angeführt wird das, weil auf drei Jahre angelegt, auch „drei mal drei“ genannte Projekt von keinem geringeren als Bernd Hollerbach. Der gebürtige Würzburger sammelte  in 222 Bundesligapartien (Kaiserslautern, Hamburger SV)  jede Menge Profi-Erfahrung und kam anschließend beim FC Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg in den Genuss, als Co-Trainer von Felix Magath erste Meriten auf der anderen Seite des Spielfeldes zu sammeln.   Versüßt wird Hollerbach sein Engagement mit einer an exquisiten Spieler überreichen Mannschaft. So befinden sich unter den 14 Neuzugängen fast ausschließlich Kicker, die schon mindestens in der dritten Liga aktiv waren. Anführer dieser illustren Schar ist Amir Shapourzadeh. Der 32-jährige Deutsch-Iraner spielte einst für Hansa Rostock in der Bundesliga und verzeichnet außerdem vier Einsätze in der iranischen Nationalmannschaft.

Das immer wieder auftretende Phänomen, das gute Spieler noch längst keine solche Mannschaft ausmachen, blieb den Kickers erspart. Vielmehr drohten sie mit 19 Punkten aus den ersten sieben Partien zu einem Alleingang anzusetzen. Doch ausgerechnet nachdem man mit einem 3:2-Sieg im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf für einen in der gesamten Republik vernommenen Knalleffekt sorgte, geriet der Würzburger Turbo mit nur einem Sieg in den jüngsten vier Partien ins Stottern. Trotzdem aber macht SVS-Trainer Florian Schlicker aus seinem Respekt für den kommenden Gegner keinen Hehl: „Die Kickers besitzen ein körperlich robustes Team mit  viel individueller Klasse und sind auch über die Flügel sehr stark.“ Noch nicht ganz im Klaren ist sich der Coach darüber, mit welcher Formation dieser Übermacht begegnet werden soll. Vieles spricht aber dafür, dass die Klosterer wieder auf einer Fünfer-Abwehrkette setzen und mit schnellen Kontern für Gefahr sorgen wollen. Dies umso mehr als Schlicker damit gute Erfahrungen machte: „Von der zweiten Halbzeit in Schalding abgesehen, haben wir in den letzten Spielen gute Leistungen gezeigt.“ Auch will er nicht lange darüber hadern, das die am vergangenen Wochenende für den SVS äußerst günstig verlaufende Partie gegen den 1. FC Nürnberg wegen des defekten Flutlichtes abgebrochen wurde und nun wohl komplett neuangesetzt wird: „Das passt zwar zu dieser Saison, schweißt uns aber noch mehr zusammen.“ Überhaupt setzt er gegen den Würzburger Liga-Riesen auf den Teamgeist: „Für uns ist diese Partie wie ein Pokalspiel. Wir werden alles in die Waagschale werfen und mit viel Herz und Leidenschaft versuchen, diesen Gegner zu ärgern.“
 

Am Rande notiert:

Verschobene und abgebrochene Partien.
Wegen des am Donnerstag, den 2. Oktober im Kloster stattfindenden Länderspiels der deutschen U16 gegen Österreich, wird die ursprünglich für Freitag (3. Oktober) angesetzte Partie des SVS gegen Wacker Burghausen um einen Tag, auf Samstag, 14 Uhr, verschoben.

Das vergangene Wochenende wird Roman Potemkin wohl immer in Erinnerung behalten. Denn nicht einmal 20 Stunden nachdem der Schiedsrichter die Begegnung des SVS gegen den 1 FCN II wegen des defekten Flutlichtes abbrach, musste er auch die Landesligapartie zwischen dem 1. FC Redwitz und dem TSV Nürnberg-Buch wegen Gewitter vorzeitig beenden.

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