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SVS landet einen eminent wichtigen Sieg

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 06.11.2016
SVS landet einen eminent wichtigen Sieg

Nach dem 3:1-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth II schaffen die Klosterer den Sprung weg von den Relegationsrängen ins hintere Mittelfeld.

Der zuletzt viermal sieglose SV Seligenporten fährt gegen die SpVgg Greuther Fürth II nach den Treffern von Bastian Herzner, Fabian Klose und Marco Christ einen absolut verdienten 3:1 (2:1)-Sieg ein. Seligenporten wartete im Vergleich zu Vorwoche mit einigen Änderungen auf. So rückte  Julian Schäf wie erwartet nach verbüßter Gelbsperre wieder auf die Position des linken Außenverteidigers, während neben ihm der zuletzt beruflich verhinderte Pascal Worst fungierte. Statt Aykut Civelek beackerte Lino D’Adamo die rechte Außenbahn. Im Sturm indes durfte Bastian Herzner für Rotsünder Patrick Hobsch von Beginn an ran.
Brachten sich die Dorfkicker gegen Memmingen mit einer komplett verschlafenen Anfangsphase gegen Memmingen schnell um alle Siegeshoffnungen, legten sie diesmal ganz schnell den Grundstein zum Sieg. Nach einem Zuspiel des wieder einmal zu den Besten gehörenden Marcel Schelle auf Herzner, wusste sich Arman Corovic nicht anders zu helfen, als letzteren im Sechzehner unfair zu stoppen. Der gefoulte fackelte nicht lange und verwandelte den Foulelfmeter zur 1:0-Führung (4.). Die Fürther schlugen sechs Minuten später ebenfalls mit einem Strafstoß zurück. Im Duell mit Kevin Woleman – der für diese Aktion seinen fünfte Gelbe Karte kassierte und für den Schlager beim FC Bayern II gesperrt ist – ging Daniel Steininger zu Boden, so dass Zlatko Tripic das 1:1 markierte. Im Gegensatz zu so manch anderer Partie, in der die Klosterer nach einem Gegentreffer ins Wanken gerieten, zeigten sie sich diesmal wild entschlossen, diesen Lapsus schnell wieder auszumerzen. So verfehlten Fabian Klose (16.), Julian Schäf (18.) und auch Lino D’Adamo (26.) mit ihren Distanzschüssen nur knapp das Ziel.
Und weil auch die Gäste munter dagegenhielten, wurde es  den  250 Zuschauern trotz des herrschenden Schmuddelwetters warm ums Fußballherz. Allerdings fehlte es den Fürthern fast gänzlich an Torabschlüssen. Lediglich ein Drehschuss von Steininger, der am rechten Pfosten vorbeirauschte, barg einen Hauch von Gefahr (22.). So war die erneute Klosterführung nach einer halben Stunde durchaus folgerichtig und nicht minder verdient. Zuvor Torschütze, schlüpfte Herzner nun mit einem überlegten wie raffinierten Zuspiel von der rechten Seite in die Rolle des Vorbereiters. Adressat Fabian Klose handelte nicht weniger gedankenschnell und zog an der linken Strafraumkante ab. Zwar wurde die Kugel von einem Gegenspieler abgefälscht und dadurch fast sämtlicher Energie beraubt, was sie aber nicht daran hinderte, aufreizend langsam, für Torhüter Marius Funk jedoch unerreichbar fern, zum 2:1 neben den langen Pfosten ins Gehäuse zu kullern.
Nun erarbeiteten sich die mit immerhin vier zweitligaerfahrenen Akteuren bestückten Greuther die etwas größeren Spielanteile, bissen sich aber an ihrem geschickt und konzentriert  die Räume verengenden Kontrahenten die Zähne aus. So kamen einzig Lukas Gugganig (41.) und Kapitän Peter Jost (53.) zum finalen, letztlich aber erfolglosen Torschuss. Seligenporten seinerseits scheiterte nur knapp, als D’Adamo gegen Funk einen Wimpernschlag zu spät kam (54.), um dann aber zwei Minuten später zum Drittenmal ins Schwarze zu treffen. Woleman brachte nach einem feinen Solo auf der linken Seite seinen Mannschaftskameraden Marco Christ ins Spiel, der, seine ganze Routine ausspielend, erst drei Gegenspieler kurzerhand vernaschte, um dann das Leder mit aller Wucht zum 3:1 ins Netz zu schmettern. Endgültig zerschmettert, war nun auch der Siegeswille der Gäste. Deren Trainer Thomas Kleine setzte zwar mit der Auswechslung von Abwehrmann Patrick Tischler für Stürmer Marko Mrkonijc alles auf eine Karte, ein Stich aber sollte ihm gegen die an diesem Tag einfach besseren Klosterer nicht mehr gelingen.                              

Stimmen zum Spiel:
Serdal Gündogan, Trainer SV Seligenporten: „Man hat von der ersten Minuten an gesehen, dass die Mannschaft auf Wiedergutmachung aus war. Der Schlüssel zum Erfolg war unsere gute Defensivarbeit. “

Thomas Kleine, Trainer SpVgg Greuther Fürth II: „Wir haben es dem Gegner bei allen drei Toren leichtgemacht. Der SVS dagegen hat alles reingeschmissen, so dass der Sieg verdient war.“                              
 

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