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SVS lässt Killerinstinkt vermissen

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 20.10.2015
SVS lässt Killerinstinkt vermissen

Trotz einer Vielzahl von Chancen kam der SV Seligenporten im Spitzenspiel gegen den VfB Eichstätt über ein torloses Remis nicht hinaus und rutschte auf Tabellenplatz vier zurück. 

Obwohl ausgerechnet das Match der beiden offensivstärksten Team dieser Klasse keinen Treffer generieren sollte,  wurde den 399 Zuschauern zumindest in der ersten Halbzeit durchaus anspruchsvolle Unterhaltung geboten. Dabei hätte es ganz schnell ganz anders kommen können, als Patrick Schwesinger im Strafraum ziemlich rustikal herangenommen wurde, der im weiteren Verlauf sicher und unauffällig agierende Schiedsrichter Stefan Treiber (Königsbrunn) seinem Arbeitsgerät aber kein akustisches Signal entlocken wollte (4.). Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine Partie, in der beide Kontrahenten darum bemüht waren, ihre spielerischen Fähigkeiten in flottes Kombinationsspiel umzuwandeln. Den Klosterern gelang dieses Unterfangen insoweit etwas besser, als sie die größeren Spielanteile aufwiesen. Spätestens im Strafraum aber war es um die Vorzüge der Klosterer geschehen. Oft mangelte es an der Präzision des letzten Passes. Und wenn ein solcher dann doch einmal ankam, ließen die eigentlich für den erfolgreichen Torschuss zuständigen Klosterkicker den nötigen  Killerinstinkt vermissen. So waren es kurioser Weise fast ausschließlich eher defensiv veranlagte SVS-Spieler, die für gefährliche Momente vor dem gegnerischen Tor sorgten. Während Innenverteidiger Florian Bauer  mit einem Kopfball (20.)  das Gehäuse nur Haarscharf verfehlte (20.), verzweifelten seine Kameraden an Christopher Haas. Der eher kleingewachsene Eichstätter Torhüter mutierte zum absoluten Riesen und vermittelte den Eindruck einer schier unbezwingbaren Wand. Brachte er  Marco Christ mit drei guten Paraden (8., 17., 41.) zur Verzweiflung, setzte der Torhüter im Duell mit Stanislaus Herzel noch einen drauf. So lenkte Haas dessen tückischen 25-Meter-Knaller akrobatisch über die Latte (35.), um drei Minuten später nicht minder großartig einen Fernschuss des SVS-Außenverteidigers zu parieren.
Eichstätt igelte sich keineswegs ein, sondern versuchte stets Paroli zu bieten und hatte durchaus Chancen selbst einen Treffer zu erzielen. Die erste ging auf das Konto von Rainer Meisinger, (25.) der ebenso an SVS-Keeper Daniel Müller scheiterte, wie auch unmittelbar danach Philipp Danner. Richtig viel Mühe hatte Müller dann gegen Lushi Atdheton, um dessen aus elf Metern abgefeuerten Kracher zu entschärften (34.).
Im zweiten Durchgang genehmigten sich die Teams zunächst eine kollektive Verschnaufpause und beschränkten sich meist auf Mittelfeldgeplänkel. Kai Neuerer beendete diese Phase dann in der 68. Minute, als er Schwesinger mit einem gescheiten Zuspiel in Szene setzte, diesem aber frei vor Haas die Kugel versprang. Der Ex-Klosterer Florian Grau hätte dies beinahe bitter bestraft, als er mit einem Lupfer Müller überlistete, das Leder aber an die Oberkante der Latte und von dort in die Hände des zurückgeeilten SVS-Torhüters sprang (70.). Fehlte den Hausherren ohnehin in der zweiten Hälfte der absolute Wille nach vorne zu spielen, beschränkten sie sich nach diesem Schrecken nun fast vollends darauf, wenigstens einen Punkt zu sichern.                                     
 
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden. Wir haben nach vorne die Durchschlagskraft vermissen lassen. Immerhin aber sind wir hinten stabiler als zuletzt gestanden.“

Markus Mattes, Trainer VfB Eichstätt: „Der SVS war unser bisher bester Gegner in dieser Saison. Seligenporten hat sehr dominant gespielt, deshalb sind wir mit dem Punkt absolut zufrieden.“
 

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