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Klosterer sind Meister der Meister

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 07.07.2016
Klosterer sind Meister der Meister

Pokalturnier Der SV Seligenporten bezwingt den SSV Jahn Regensburg im Finale des Erdinger Meister-Cups mit 6:4 im Acht-Meter-Schießen.

Eine sich nach schwachem Beginn immer mehr steigernde Mannschaft, ein überragender Torhüter Christopher Pfeiffer, nervenstarke Schützen vom Punkt und ein Trainer als erstklassiger Motivator – dieses Zusammenspiel bescherte dem SV Seligenporten im Finale des Erdinger Meister-Cups gegen den SSV Jahn Regensburg einen 6:4-Sieg im Acht-Meter-Schießen.
Zunächst aber deutete nichts darauf hin, dass es überhaupt so weit kommen sollte. Im ersten Spiel gegen den Oberbayerischen Bezirksligameister TSV Eintracht Karlsfeld agierten  die Klosterer auf dem Kleinfeld teils schlampig und viel zu lässig. Das den wacker kämpfenden Karlsfeldern nach dem Führungstreffer des SVS durch Bastian Herzner mit der letzten Aktion der verdiente 1:1-Ausgleich gelang, war nur gerecht. Die Gardinenpredigt, die Trainer Serdal Gündogan hernach an seine Kicker hielt, sollte das weitere Geschehen nachhaltig beeinflussen. Hielt der SVS den Niederbayerischen Bezirksligaprimus TSV Seebach nach einem Doppelpass von Kevin Woleman mit 2:0 in Schach, zelebrierte das Team seine ganze Spielkunst und sorgte mit einem 9:1 gegen den hoffnungslos unterlegenen A-Klassenmeister TSV Selb 13 II für den höchsten Sieg des gesamten Turniers.
Etwas mehr Mühe erforderte die Aufgabe im Achtelfinale gegen den ESV Ansbach-Eyb. In einem lange Zeit recht offenen Spiel, schossen Marco Weber und Herzner die Klosterer letztendlich ins Viertelfinale.
Dort wartete dann mit der SpVgg erneut ein Klub aus der Mittelfränkischen Bezirkshauptstadt. Obwohl feldüberlegen, standen die Klosterer nach einem erfolgreichen Konter des Landesligameisters dicht vor dem Aus. Das dem nicht so kam, war dann einer überragenden sportlichen Geste des Ansbacher Keepers geschuldet. Denn als Pascal Worst kurz vor dem Abpfiff das Leder über die Linie drückte, die Schiedsrichterin die Kugel aber nicht hinter der Linie währte, erklärte der Keeper den wahren Sachverhalt und legte sich die Kugel sozusagen selbst ins Netz. Sein Gegenüber, Christopher Pfeiffer, machte im darauf folgenden Acht-Meter-Schießen mit zwei gehaltenen Schüssen den Vorstoß ins Halbfinale klar.
Dort mussten sich die Klosterer mit dem VfR Garching, der wohl besten Mannschaft des Wettbewerbs, auseinandersetzen. Der Regionalligaaufsteiger und künftige Ligarivale löste seine Aufgaben bis dorthin hoch souverän und kassierte kein einziges Gegentor. Und weil der SVS mittlerweile selbst zu einer eingespielten und vom Turniersieg beseelten Gemeinschaft verschmolzen war, lieferten sich die zwölf Protagonisten einen spannenden und sehr fairen Kampf, dem es einzig an Treffern mangelte. Wie schon vorher, avancierte auch diesmal Christopher Pfeiffer zum entscheidenden Akteur, als er im Acht-Meter-Schießen den dritten Garchinger Schuss hielt, während seine Kollegen sämtlich einnetzten.
Die letzte Hürde auf dem Weg zum Gipfel stellte der SSV Jahn Regensburg dar. Angetreten mit einer Mischung aus Spielern der U23 und der A-Jungend, steigerte sich der künftige Drittligist nach enttäuschendem Turnierstart immer mehr. Das rein Oberpfälzer Finale begann mit einem Paukenschlag, als der Jahn seinen ersten Angriff mit dem 1:0 veredelte. Seligenporten aber ließ sich nicht unterkriegen und riss immer mehr die Initiative an sich. Wie schon im Viertelfinale war es Worst, der zum 1:1 egalisierte und seine Mannschaft erneut ins Acht-Meter-Schießen führte. Hier demonstrierte Pfeiffer erneut seine Klasse und Nervenstärke und vereitelte im dritten Shoot-Out in Folge dem dritten Regensburger Schützen ein Erfolgserlebnis. Christian Held  war es dann, er mit seinem Tor zum 5:3 sein Team zum Sieg schoss und Coach Gündogan ein zufriedenes Statement entlockte: „Dieser Erfolg ist eine tolle Sache für den Verein und die Mannschaft. Die Spiele in der Finalrunde waren sehr eng und standen alle auf einem hohen Niveau. Die Jungs haben ihre Sache sehr gut gemacht.“                                   
Der SVS spielte mit:
Pfeiffer – Woleman, Bauer Neuerer, Worst, Swierkot, Weber, Herzner
 

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