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Klosterer schießen Hof vom Platz

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 28.08.2016
Klosterer schießen Hof vom Platz

Der SVS bestätigt mit einem souveränen 5:1 (2:0)-Erfolg über den Lieblingsgegner seinen Aufwärtstrend.

Nach dem 1:0 in Illertissen, setzt der SV Seligenporten ein weiteres Ausrufezeichen und fertigt die SpVgg Bayern Hof im Kellerduell mit 5:1 (2:0) ab. Überzeugte das Team vom Trainerduo Florian Schlicker und Serdal Gündogan wiederum mit einer über weite Strecken konzentrierten Leistung, kam diesmal auch die nötige Sicherheit im Torabschluss dazu.
Zu Beginn war den beiden Tabellenletzten die Bedeutung dieses Duells deutlich anzumerken, so dass sich die Kontrahenten zunächst auf verhaltenes Abtasten beschränkten. Die erste nennenswerte Aktion ging auf das Konto von SVS-Stürmer Bastian Herzner, der nach einem Steilpass von Kai Neuerer erst seinen Bewacher Tomas Krbecek abschüttelte, dann aber von Christian Schraps noch soeben am Torschuss gehindert wurde (11.). Der Gast aus Oberfranken indes kam aus dem Spiel heraus kaum in die Nähe des Strafraumes und entfachte allenfalls mit Freistößen Gefahr. Die beste Gelegenheit für Hof vereitelte SVS-Keeper Christopher Pfeiffer, als er ein von Martin Holek aus etwa 25 Metern abgefeuertes Geschoss reaktionsschnell über die Latte lenkte (23.). Eine Zeigerumdrehung später wurde Pfeiffer dann zum Ausgangspunkt für die Führung der Klosterer, nachdem er das Leder abwarf und Kevin Woleman sich diesem bemächtigte. Eigentlich Innenverteidiger, entwickelte die Nummer 4 plötzlich Stürmerblut und tankte sich mit einem herrlichen Solo an vier machtlosen Hofern vorbei, um schließlich mit einem platzierten Flachschuss neben den langen Pfosten das 1:0 zu erzielen.
Nun intensivierte der Gast seine Offensivbemühungen. Die Abwehr der Klosterer aber vermochte er nicht zu überwinden. Verhinderte Kapitän Pascal Worst gegen Alassane Kane (26., 40.) schlimmeres, pflückte Pfeiffer das Leder vor dem heraneilenden Felix Strößner weg (36.). Unmittelbar vor der Pause schickte Lino D’Adamo mit einem Pass aus der Zentrale den links lauernden Patrick Hobsch auf die Reise. Der brachte die Kugel fast von der Grundlinie aus nach innen, wo sie dem von Herzner hart bedrängten Tobias Benker ans Knie sprang und dieser per Eigentor höchst unfreiwillig auf 2:0 erhöhte.
In zweiten Durchgang agierte Hof wesentlich entschlossener und auch zielstrebiger, ohne aber die sattelfeste Abwehr der Klosterer ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die wiederum demonstrierten ihren 230 Zuschauern dann eine in dieser Saison bislang noch gar zur Geltung gekommene Qualität –  nämlich eiskalte Chancenverwertung. War es zuerst Fabian Klose, der ein tolles Solo mit einem trockenen Schuss aus zwölf Metern mit dem 3:0 krönte (59.), mündete der nächste Angriff zwei Minuten später sogar in den vierten Klostertreffer. Der vom auf diesmal sehr starken Marcel Schelle in Szene gesetzte Herzner knallte den Ball zwar nur an den linken Pfosten, doch Hobsch schaltete am schnellsten und erhöhte in Abstaubermanier auf 4:0. Der tropischen Temperaturen ungeachtet, spielte der SVS weiter munter nach vorne. So war es Marcel Mosch, der eine schöne Kombination um und im Hofer Strafraum aus 12 Metern mit dem 5:0 (70.) belohnte.
Das Eduard Root in der Nachspielzeit für Hof noch auf 1:5 „verkürzte“, konnte die Freude des SVS über den vorher so erhofften und nun tatsächlich bewerkstelligten Anschluss an die Relegationsplätze nicht mehr schmälern.                                 

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Am Anfang war es ein etwas zähes Spiel, dass wir dann aber immer besser in den Griff bekommen haben. In der zweiten Halbzeit agierten wir vor den Tor dann endlich einmal eiskalt. Besonders freut es mich, dass wir hinten Stabilität herein bekommen haben.“

Miloslav Janovsky, Trainer SpVgg Bayern Hof: „Das, was wir in der ersten Hälfte angeboten haben, war eine Frechheit. Der SVS hat nur auf unsere Fehler gewartet, die wir dann auch gemacht haben. Wir waren heute nicht konkurrenzfähig, deswegen fahren wir mit hängenden Köpfen nach Hause.“
 

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