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Klosterer machen es unnötig spannend

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 07.03.2016
Klosterer machen es unnötig spannend

Trotz wesentlich größerer Spielanteile und der Mehrzahl an Chancen, kommt der SVS nur zu einem knappen 1:0 (0:0)-Sieg gegen den FC Eintracht Bamberg

Bis auf die Hereinnahme von Rico Röder für Patrick Hobsch und Julian Schäf, der Srdjan Gaijic ersetzte, lief der SV Seligenporten mit der Elf auf, die in der Vorwoche den SSV Jahn Regensburg II mit 2:1 niederhielt.
Und wie schon dort, nahmen die Klosterer auch diesmal gleich nach Anpfiff das Heft in die Hand. Insbesondere der sehr lauffreudige Marco Christ setzte im Mittelfeld viele Akzente und sorgte mit seinen Freistößen für viel Gefahr. So musste sich Gästekeeper Matthias Kühhorn nach zehn Minuten gewaltig strecken, um einen solchen Standard noch so eben über das Gebälk zu befördern. Bei den Bambergern hingegen lief offensiv recht wenig zusammen. Lediglich Oliver Seybold vermochte mit einem allerdings recht harmlosen 25-Meter-Schuss SVS-Torhüter Christopher Pfeiffer ein Mindestmaß an Arbeit zu verschaffen (12.). Ansonsten verpufften die meist über Kapitän Nicolas Görtler eingeleiteten Aktionen nicht zuletzt wegen mangelnder Präzision im Abspiel wirkungslos. Und weil es die Klosterer im weiteren Verlauf nicht eben besser machten, mussten sich die etwa 200 Zuschauer lange Zeit mit einer recht zerfahrenen Partie zufrieden geben. Dies änderte sich dann nach einer knappen halben Stunde, als Fabian Klose aus 30 Metern wuchtig abzog und die Kugel nur knapp neben dem rechten Pfosten ins Aus zischte. Unmittelbar danach inszenierte der SVS den besten Angriffszug des ersten Durchganges, als sich Julian Schäf auf der rechten Seite energisch durchspielte und dessen maßgenaue Flanke Christ von der Strafraumkante aus an den rechten Pfosten hämmerte.
Unmittelbar vor der Pause hätte der Gast dem Geschehen eine unerwartete Wendung geben können. Der nach einem Abspielfehler des SVS im Mittelfeld in Ballbesitz gekommene Luca Ljevsic diente den freistehenden Görtler, der sich aber zu unentschlossen zeigte und folglich im Zweikampf mit Kai Neuerer den Kürzeren zog.
Diese Schrecksekunde nahmen sich die Klosterer dann wohl zu Herzen, zeigten sie doch nach der Pause endlich das so lange vermisste druckvolle Spiel. Nachdem Christ (46.) sowie Lino D‘Adamo (52.) mit ihrer Schussgenauigkeit haderten und Schäf im prächtig reagierenden Kühhorn seinen Meister fand (51.), sorgte Bastian Herzner für das nun längst überfällige Erfolgserlebnis. Ausgangspunkt war ein hohes Zuspiel vom Mittelkreis auf den rechten Flügel, welches  der im Abseits befindliche D’Adamo klug „verweigerte“ und somit Rico Röder ermöglichte, voll durchzustarten, dessen Flanke in den Strafraum Herzner dann in echter Torjägermanier zum 1:0 in den Kasten jagte (52.). Dieser Treffer sollte dann die Kräfteverhältnisse weiter manifestieren. Während der SVS weiter nach vorne drängte, brachte der FCE, der nach einer gelb-roten Karten für Maximilian Göbhardt (80./wiederholtes Foulspiel) in Unterzahl agierte, keinen einzigen Torschuss mehr zustande. So konnten es sich die Klosterer auch leisten, drei Minuten vor dem Ende eine Mega-Chance grob fahrlässig zu vergeben. So tauchte Christ völlig frei vor Kühhorn auf, um diesen dann auch zu umspielen. Statt nun einfach ins gähnend leere Tor zu schießen, legte er auf Schwesinger ab, der sich aber, weil in ungünstiger Postion stehend, die Kugel noch einmal vorlegen musste und Kühhorn somit die Möglichkeit verschaffte, tatsächlich noch zu klären.                            (nuw)              
 
Info-Fläche:
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu oft mit langen Bällen gespielt und die Kugel zu schnell verloren. In den ersten 20 Minuten nach der Pause sind wir dann richtig gut ins Spiel gekommen. In der Abwehr haben wir fast nichts zugelassen. Insgesamt ist der Sieg ein oder zwei Tore zu niedrig ausgefallen.“

Petre Skarabela, Trainer FC Eintracht Bamberg: „Nach einem in der ersten Halbzeit recht zerfahrenen Spiel, geht der Sieg für den SVS in Ordnung. Obwohl bei uns die finanzielle Lage sehr angespannt ist, hat sich die Mannschaft gut präsentiert. Wir müssen nun schauen, dass wir die schwere Zeit überstehen.“
 

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