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Klosterer gewinnen denkwürdige Partie

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 25.10.2015
Klosterer gewinnen denkwürdige Partie

Trotz Unterzahl und zwischenzeitlichem Rückstand gewinnt der SVS in einem hochdramatischen und emotionalen Spiel mit 4:2 beim SV Erlenbach/Main

Sechs Treffer, vier Elfmeter, je zwei Rote und gelb-rote Karten, gepaart mit einer furiosen Aufholjagd der Gäste – beim 4:2 (0:1)-Sieg des SV Seligenporten beim SV Erlenbach/Main war alles geboten.
Während die Gäste mit technisch anspruchsvollem Kurzpassspiel zu Werke gingen, suchte Erlenbach sein Heil in schnellen, überfallartigen Konterfußball. Der SVS, bei dem der in der Vorwoche erkrankte Fabian Klose für Srdan Gajic ins Team rutschte, initiierte in diesem „Kampf der Systeme“ recht bald einige gute Gelegenheiten. Hatte SVE-Keeper Christos Patsiouras mit einem Schuss von Rico Röder noch wenig Mühe, musste er wenig sein ganzes Repertoire abrufen, um eine sehenswerte Volleyabnahme von Röder am Einschlagen zu hindern. Nach weiteren Chancen für Röder und Patrick Schwesinger sollte der Spielverlauf auf den Kopf gestellt werden. Denn nach dem ersten richtigen Konter der Hausherren vermochte SVS-Torhüter Daniel Müller dem alleine auf ihn zueilenden Giulio Fiordellisi nur auf Kosten eines Elfmeters zu stoppen, den Damien Letellier zum 1:0 (27.) versenkte. Wurde die Partie nun ohnehin immer hektischer und härter, provozierte Schiedsrichter Mario Hofmann (Heroldsbach) mit zahlreichen fragwürdigen Entscheidungen noch mehr Wiedersprüche und Emotionen. So verweigerte er dem SVS nach einem Handspiel eines Erlenbachers den eigentlich fälligen Strafstoß (29.). Diesen gab es dann aber in der 33. Minute als Patrick Hobsch gelegt wurde. Doch statt den eigentlich verdienten Ausgleich zu erzielen,  scheiterte der in dieser Saison bereits fünfmal vom Punkt erfolgreiche Röder an Patsiouras. Die Klosterer indes ließen sich nicht beirren und belagerten in Handballmanier den gegnerischen Sechzehner. Abgesehen von einem Klose-Knaller, den Patsiouras glänzend parierte und einem Pfostenschuss von Marco Christ sollte aber nichts herausspringen.
Diesen Chancenwucher bestrafte Paul Heinrich zwei Minuten nach der Pause, in dem er die Kugel aus zwölf Metern flach rechts unten zum 2:0 einlochte. Als nach einem Querschläger der SVS-Abwehr  Philipp Traut die Kugel bekam, verhinderte Müller reaktionsschnell das 3:0 (57.). So brachte Christ die Gäste nach einem energischen Dribbling, welches er zum 1:2 (66.) abschloss wieder heran. Nachdem Hofmann den Gästen einen Vorteil nahm und sich Röder darüber dermaßen ereiferte, dass er mit gelb-rot vom Platz musste (68.), schien die Partie gelaufen. Stattdessen aber kanalisierten die Klosterer ihren Frust in eine furiose Trotzreaktion. Dies sollte sich schon fünf Minuten später auszahlen, nachdem der eingewechselte Stephan König im Strafraumgetümmel zu Fall kam und Florian Bauer den Elfer zum 2:2 einnetzte. Daraufhin verlieh ein Zuschauer seiner Enttäuschung mit dem Versuch eines körperlichen Übergriffes auf Christ Ausdruck.  Inmitten der aus überkochenden Emotionen und Adrenalin bestehenden Atmosphäre sendete Kai Neuerer eine scharfe Flanke vor das Erlenbacher Tor, welche Patsiouras nicht festhalten konnte, so dass Hobsch zum 3:2 (85.) für den SVS abstaubte. In der Nachspielzeit dieser in mehrerer Hinsicht denkwürdigen Begegnung überschlugen sich nochmal die Ereignisse. Den Anfang machte SVE-Kicker Bastian Kalweit, der mit gelb-rot vom Platz musste (94.). Eine Minute später traf es auch seinen Mannschaftskameraden Konstantin Tschumak, als er gegen König im Strafraum die Notbremse zog. Der fälligen roten Karte ließ König dann mit seinem Schuss vom Punkt das 4:2 (96.) folgen. Dieser leistete sich dann eine völlig unsinnige Provokation gegen Patsiouras, von der sich Letellier beim Gang in die Kabine zu einem Griff am Königs Hals  hinreißen ließ und deshalb ebenfalls mit „Rot“ bedacht wurde.                                                                               

                  
Stimme zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Die erste Halbzeit war das Beste, was wir seit langem gespielt haben. Beim Gegentor haben wir zwar geschlafen, uns aber eine Vielzahl an Chancen erarbeitet. Wir haben immer an uns geglaubt und in Unterzahl einen hochverdienten Sieg erspielt.“

Pokallos:
Im Viertelfinale des Toto-Pokals am 6. April bekommt es der SVS mit dem Regionalligisten SpVgg Unterhaching zu tun.
 

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