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Klosterer ergattern historischen Zähler

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 09.10.2016
Klosterer ergattern historischen Zähler

Nach fünf vergeblichen Anläufen holte sich ein couragiert auftretender SV Seligenporten mit einem verdienten 1:1 (1:0) beim TSV 1860 München II seinen ersten Punkt im Grünwalder Stadion überhaupt.

 „Die Jungs sind absolut bereit und wollen auf keinen Fall demütig einknicken“, hatte Trainer Serdal Gündogan schon unmittelbar vor Beginn der Partie beim TSV 1860 München II ein gutes Gefühl. Am Ende  sollte den Klosterern zwar kein Sieg, aber mit einen 1:1 (1:0) gegen die „Löwen“ immerhin der erste Punktgewinn im Grünwalder Stadion überhaupt gelingen. Und es war dies obendrein kein glücklicher, sondern aufgrund einer engagierten Leistung, der neben dem unabdingbaren Kampf auch die spielerischen Elemente nicht fehlten, ein absolut gerechtfertigter Teilerfolg.
Mit Ausnahme des erkrankten Marco Christ, für den Aykut Civelek das erste Mal von Beginn an auflief, schickten Gündogan und Florian Schlicker die gegen Bayreuth so überzeugende Formation auf das Feld. Dort igelte sich der SVS dann auch keineswegs ein, sondern war darauf aus, mit viel Ballbesitz und nach vorne orientiertem Spiel den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Dieser couragierte Plan war dann schon nach 14 Minuten von Erfolg gekrönt, als Fabian Klose von der linken Seite einen Diagonalpass in den Strafraum der Münchner sendete, wo Lino D‘ Adamo die Kugel direkt halbhoch neben den rechten Pfosten zum 1:0 ins Tor bugsierte. Kurz danach bekam der bis dato erstaunlich wenig beschäftigte SVS-Keeper Christopher Pfeiffer im Duell mit Jimmy Marton einen Schlag in die Magengegend und musste für Tugay Akbakla ausgewechselt werden. Der stand dann mit dem Glück im Bunde, als Marton aus 20 Metern nur den linken Pfosten traf (28.). Kurz davor aber hätten die Klosterer durchaus das 2:0 machen können. So setzte der sehr quirlige Civelek Marcel Mosch in Szene, der aber gegen Torhüter Maximilian Engl einen Schritt zu spät kam. In der Folge bekamen die Hausherren immer mehr Zugriff auf die Partie. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff musste Akbakla sein ganzes Können aufbieten, um gegen Marton – dem wohl besten Münchner -  zu klären. Die ins Feld zurückprallende Kugel landete bei Kilian Jakob, der, in eigentlich idealer Position stehend, diese jedoch nicht richtig traf.
Nach dem Seitenwechsel spielte der TSV dann wesentlich konsequenter und auch schneller nach vorne. Dies hatte zur Folge, dass sich der SVS nun zuvorderst mit Abwehraufgaben beschäftigen musste. Während Marcel Schelle noch so eben gegen den eingewechselten und viel frischen Offensiv-Wind bringenden Felix Bachschmid schlimmeres verhütete (53.), entschärfte Akbakla Simon Seferings 18-Meter-Geschoß  (59.). Die Gäste schauten diesem Treiben nicht tatenlos zu, sondern kombinierten sich immer mal wieder in den gegnerischen Strafraum, ließen den entscheidenden Abschluss aber vermissen oder wurden von der gegnerischen Abwehrreihe daran erfolgreich gehindert. Ärgerlich dann aus Klostersicht, dass der Ausgleich aus einem Konter resultierte. Nach einem abgewehrten Freistoß des SVS, schaltete Maron am schnellsten und spielte Bachschmid an, der sich auch nicht vom herausstürmenden Akbakla aufhalten und schob zum 1:1 (72.) einschob. Statt nun in den Angst-Modus zu verfallen und  wenigstens den einen Zähler irgendwie zu verwalten, zeigte der SVS hingegen eine, so Coach Schlicker hinterher, „richtig starke Reaktion.“ Dass diese nicht in die erneute Führung mündete, lag zum daran, dass Civelek erst einen Flanke von Mario Swierkot um Haaresbreite verpasste (75.) und zwei Zeigerumdrehungen später gegen Engl etwas zu zögerlich agierte. Nachdem auch in der packenden Schlussphase kein weiterer Treffer fallen sollte, hielten die Klosterer einen absolut verdienten Zähler in ihren Händen.
                                                                                                     
Stimmen zum Spiel:
Michael Kokocinski, Co-Trainer 1860 München II: „Der SV Seligenporten hat es uns in der ersten Hälfte sehr schwer gemacht und fast keine Räume geboten, wogegen wir kein Mittel fanden. Nach dem Wechsel ist es dann besser gelaufen und wir haben uns einige Torchancen erarbeitet. Letztendlich war es ein gerechtes Remis.“

Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir haben in taktischer und kämpferischer Hinsicht eine gute Leistung geboten. In der ersten Halbzeit haben wir wenig zugelassen, danach aber nur noch wenig Entlastung hinbekommen. Nach dem bitteren Ausgleich haben wir eine erfreuliche Reaktion gezeigt. Insgesamt geht das Remis in Ordnung.“
 

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