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Klosterer enttäuschen auf ganzer Linie

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 23.08.2015
Klosterer enttäuschen auf ganzer Linie

Ein passiver SVS findet bei der 0:1 (0:0)-Niederlage gegen leidenschaftliche  Haibacher keine Mittel und kassiert den entscheidenden Treffer auch noch in Unterzahl.

Der SV Seligenporten unterliegt beim SV Alemannia Haibach mit 0:1 (0:0) und verliert nach nur einem Zähler aus den letzten drei Spielen den Kontakt zu den Aufstiegsrängen.
„Wir haben in großen Phasen des Spiels den Kampf nicht angenommen und sind deshalb auch nicht in die Zweikämpfe gekommen“, zog ein enttäuschter Trainer Florian Schlicker hernach ein ebensolches Fazit. Dass es für die Klosterer trotz bestem Wetter ein recht trüber Nachmittag werden würde, deutete sich schon sehr bald an. Die Gastgeber machten aus der Not des sehr holprigen Geläufs eine Tugend und überbrückten das Mittelfeld mit weiten Bällen und Schüssen aus der zweiten Reihe. So sorgten Mihailo Cmiljanovic (5.) und Arwed Kellner (7.) schon recht bald für die ersten kritischen Momente vor dem SVS-Gehäuse. In der Folgte stellte insbesondere der großgewachsene Zentrumsstürmer Christian Breunig die Klosterabwehr immer wieder vor fast unlösbare Probleme, haderte aber mit dem nötigen Schussglück. Der eigentlich als Favorit in die Begegnung gestartete Regionalligaabsteiger indes schaute dem stürmischen Treiben seines Kontrahenten allzu oft nur hinterher und kam weder in die Zweikämpfe, noch zu einem richtigen Spielaufbau. Dass der SVS geschlagene 41. Minuten brauchte, bis er seine erste Ecke zugesprochen bekam, dient hier nur als weiterer Beleg für dessen seltsam ideenlose Vorstellung. Lediglich ein Zuspiel von Fabian Klose, welches der im linken Strafraum lauernde Rico Röder ans Außennetz setzte (26.), vermochte einen Hauch von Gefahr zu verbreiten. Unmittelbar nach dieser Szene standen die Klosterer sogar mit dem Glück im Bunde, als Christian Huth SVS-Keeper Müller gekonnt umspielte und die Kugel, statt ins nun komplett verwaiste und sperrangelweit offene Tor, an den rechten Pfosten setzte. Somit war es keinesfalls übertrieben, dass der Haibacher Trainer Klaus Hildenbeutel hinterher meinte, sein Team hätte zur Pause gut und gerne 3:0 führen können.
Im zweiten Durchgang vermittelten die Klosterer zunächst den Eindruck, ihre Lektion verstanden zu haben. Nun wurden die Räume eng gemacht und auch in punkto Ballbesitz ein klares Plus verzeichnet. Röder hatte dann die Gelegenheit, dem Spiel die erwünschte Richtung zu geben, als er sich gegen drei Haibacher gekonnt durchsetzte, um dann aber recht kläglich am fast beschäftigungslosen Alemannia Keeper Patrick Emmel zu scheitern (51.). Eine Viertelstunde später musste der Haibcher mit Gelb-Rot vom Feld. Doch statt aus der Überzahl Kapital zu schlagen, wurde der SVS in der 77. Minute eiskalt erwischt, nachdem Breunig seine famose Leistung krönte und eine hohe Flanke von Cmilijanovic zum 1:0 für die Heimelf einköpfte. „Wir haben uns für unseren aufopferungsvollen Kampf belohnt“, brachte  es ein überglücklicher Hiltenbeutel auf den Punkt. Kampfbereitschaft und ein Stürmer vom Schlage eines Christian Breunig – den Klosterern fehlte diesmal beides.
 

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