bayern bayern twitter rss
Anyway Werbeagentur
Max Aicher Unternehmensgruppe
Spielverein Seligenporten Logo
Offizielle Seite des Spielverein Seligenporten

Kloster-Offensive will ihren Triumphzug fortsetzen

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 28.09.2015
Kloster-Offensive will ihren Triumphzug fortsetzen

Der SVS fühlt sich für das Spitzenspiel beim heimstarken TSV Großbardorf bestens präpariert.


Kurz bevor Robert Lewandowski in München die Fußballwelt in Aufruhr versetzte, fand auch 140 Kilometer weiter nördlich etwas mit großem Erinnerungswert statt.  Fegte doch der SV Seligenporten im Achtelfinale des Toto-Pokals seinen eine Liga höher angesiedelten Konkurrenten SpVgg Bayreuth mit 5:0 förmlich vom Feld. Machte bei den Bayern letztlich nur ein Mann den Unterschied aus, gründete der spektakuläre Auftritt der Klosterer dagegen auf einer grandiosen Mannschaftsleistung. „Gegen Bayreuth stand ein echtes Kollektiv auf den Platz, in dem jeden für den anderen gekämpft hat und bis zum Schluss gelaufen ist“, zählt Trainer Florian Schlicker die Gründe für den Coup gegen den Regionalligisten auf.

Viel Zeit zur Freude bleibt indes nicht, lädt doch der unerbittliche Terminplan am heutigen Samstag (16 Uhr) zum Spitzenspiel beim TSV Großbardorf. Die Kicker aus Unterfranken kassierten nach insgesamt sechs Siegen und fünf Remis am vergangenen Wochenende mit einem 0:1 bei Alemannia Haibach nicht nur ihre erste Saisonniederlage, sondern mussten wegen der schlechteren Tordifferenz obendrein  ihren seit dem siebten Spieltag behaupteten zweiten Rang an den SVS abgeben. Allein schon deshalb, stellt sich Schlicker auf einen Gastgeber ein,  der „unbedingt gewinnen will.“ Das sich der TSV im Vereinswappen den Beinamen die „Gallier“ und eine an Asterix erinnernde Figur führt, kommt nicht von ungefähr.  Denn ähnlich wie der weltberühmte Comicheld und seine charismatischen Freunde ihr Dorf gegen die Römer verteidigen, haben auch die Kicker aus dem Grabfeld ihr Terrain zu einer Ehrfurcht gebietenden Festung ausgebaut. So gelang es keinem der der letzten 14 auf den engen und kleinen Platz zu Gast weilenden Teams, mit der maximalen Punkteausbeute den Heimweg anzutreten. Eine Erfahrung die auch die Klosterer schon machen mussten und dort in ihren bisherigen drei Spielen – das letzte in der Saison 2011/12 – nur einen Zähler holten. Diesmal aber scheinen die Voraussetzungen günstig wie selten. Immerhin darf sich der SVS mit dem Attribut „beste Auswärtsmannschaft“ schmücken. Als wäre dies nicht Empfehlung genug, wirbelte die Offensive um Sturmführer Patrick Hobsch auch noch die gegnerischen Abwehrreihen mit satten 15 Treffern in den jüngsten drei Auftritten fast nach Belieben durcheinander. „Wir haben aus unseren Spielen zu Beginn die richtigen Lehren gezogen“, freut sich Schlicker über die Entwicklung, um diese dann auch zu präzisieren: „Wir schaffen es nun, das Spiel aktiv zu gestalten und haben uns zudem im Standardbereich sehr verbessert.“ Das seine Kicker nach dem doch recht intensiven Pokalkracher unter mangelnder Frische leiden könnten, glaubt der Coach nicht: „Wir sind konditionell absolut fit.“ Neben dieser unabdingbaren physischen Komponente dürfte die Möglichkeit, mit einem Sieg nicht nur einen Verfolger zu distanzieren, sondern bei optimalem Verlauf sogar an die Spitze der Liga zu klettern, gewiss auch für den richtigen mentalen Schub sorgen.
 

Pokalsplitter

Nach dem Sieg über Bayreuth hat sich der SVS das erste Mal seit der Saison 2012/13 wieder für das Viertelfinale qualifiziert. Die Aussichten auf ein weiteres Heimspiel sind als recht günstig einzustufen. So befinden sich außer dem Ligakonkurrenten SC Eltersdorf mit der SpVgg Unterhaching, dem FC Memmingen, dem TSV Buchbach, dem SV Schalding-Heining und dem SSV Jahn Regensburg durchweg Regionalligisten im Lostopf. Die Illustre Schar komplett macht der Sieger aus der noch ausstehenden Partie des FC Eintracht Bamberg (Bayernliga) gegen den Drittligisten FC Würzburger Kickers.

Copyright © 2017 Spielverein Seligenporten, alle Rechte vorbehalten. Powered by ANYWAY