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Klarer Sieg, aber nur gedämpfte Freude

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 14.09.2015
Klarer Sieg, aber nur gedämpfte Freude

Der SV Seligenporten gewinnt bei der SpVgg Jahn Forchheim mit 4:1 (2:0), verpasst es aber ein noch deutlicheres Zeichen an die Konkurrenz zu senden.

Die tief im Tabellenkeller sitzenden Hausherren präsentierten sich zu Beginn so gar nicht als solche, sondern überließen dem SVS Ball und Raum. Dieser aber konnte mit beiden zunächst nicht viel anfangen, so dass den 240 Zuschauern  eher ob der spätsommerlichen Temperaturen, als aufgrund des eigentlichen Ereignisses warm wurde.  So dauerte es eine knappe Viertelstunde, bis sich die erste halbwegs gefährliche Szene ereignete und der Forchheimer Keeper Tugay Akbakla eine von Marco Christ getretenen Freistoß zur Ecke lenken musste. In der Folge traute sich der Jahn langsam aus seinem Schneckenhaus und versuchte Akzente nach vorne zu setzen, konterkarierte dies aber immer wieder durch viele Mißverständnisse und noch mehr Ballverlusten. Einen solchen nutzte Christ, um Fabian Klose mit einem langen Ball steil zu schicken. Der bewies seine Übersicht, in dem er die Kugel zum von rechts in den Strafraum heraneilenden Patrick Schwesinger weiterbeförderte, welche dieser mit einem trockenen Flachschuss aus 15 Metern zum 1:0 (32.) in die Maschen jagte. Drei Minuten später wurde deutlich, warum die Forchheimer Defensive zu den schwächsten der Liga zählt. Nach dem Klose Patrick Hobsch mit einem weiten Zuspiel bediente, entschloss sich Akbakla, trotz eines bereitstehenden Abwehrspielers aus dem Kasten zu eilen, um das drohende Unheil abzuwenden. Stattdessen aber beschwor der Keeper dieses dann erst recht herauf, als Hobsch ihn gekonnt aussteigen ließ und aus 16 Meter ins nun gähnend leere Tor zielte. Kurz vor der Pause musste sich SVS-Keeper Daniel Müller mächtig strecken, um einen Kopfball von Senad Bajric mit einer Hand über das Gebälk zu lenken. Direkt nach dem Pausentee hatte der SVS dann seine beste Phase und setzte seinen Kontrahenten mächtig unter Druck. Hatte Hobsch noch Pech, dass Akbala seinen Knaller mit einer Glanzparade am Einschlagen hinderte (58.), blitzte bei den Klosterer kurz danach als alte Problem der mangelnden Durchschlagskraft auf, als der sich in bester Position befindliche Schwesinger zu unentschlossen zeigte und die Kugel vertändelte (53.). Doch die Nummer 22 des SVS sollte sich umgehend rehabilitieren. Von Hobsch, der vorher das Spielgerät mit der Brust angenommen und direkt weitergeleitet hatte, in Szene gesetzt, drang Schwesinger energisch in den Strafraum ein, wo Jahn-Kapitän Hayrin Özemir die Notbremse zog. Schiedsrichter Markus Hertlein (Dürrwangen) blieb keine andere Wahl, als die das Regelwerk verlangende Doppelbestrafung aus „Rot“ und Strafstoß anzuwenden. Röder indes wars egal, vollstreckte er doch unhaltbar zum 3:0 (55.).
Eine deutliche Führung im Rücken, noch 25 Minuten vor der Brust und dazu in Überzahl  - der Weg zu einem Kantersieg schien nun geebnet. Stattdessen aber ließen die Klosterer plötzlich nicht nur jegliche Spielfreude und Aggressivität vermissen, sondern luden die SpVgg förmlich zum Kontern ein. Einen davon nutzte Thomas Roas dann auch zum 1:3 (67.). Und hätte der Ex-Klosterer wenige Minuten später nicht die Chance zum Anschlusstreffer liegengelassen, wäre den Gästen der längst sicher geglaubt Sieg womöglich noch aus den Händen geglitten. Diese aber besannen sich in der Schlussphase dann wieder eines besseren, indem Stanislaus Herzel eine Hereingabe von Röder mit dem Kopf zum 4:1-Endstand (83.) veredelte.

Stimmen zum Spiel:
Michael Hutzler, Trainer SpVgg Jahn Forchheim: „Ich bin nicht unzufrieden. Wir haben gut gekämpft, doch man hat deutlich gesehen dass der SVS viel mehr Qualität als wir auf den Platz bringt.“

Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Das war richtig harte Arbeit und ein wichtiger Auswärtsdreier. Wir hatten heute nicht unseren besten Tag. Man hat gesehen, dass es bei uns wir noch viel zu verbessern gibt.“


 

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