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Klar überlegener SVS lässt Kaltschnäuzigkeit vermissen

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 06.09.2015
Klar überlegener SVS lässt Kaltschnäuzigkeit vermissen

Trotz jeder Menge Ballbesitz und einer Vielzahl von Chancen, kommen die Klosterer gegen den ASV Burglengenfeld über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus.


Der SV Seligenporten kommt in Heimspiel gegen den Aufsteiger ASV Burghausen über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus und muss wieder einmal die Erfahrung machen, dass ihm im Sturm ein Vollstrecker fehlt.

Die Klosterer dominierten von Beginn an die Partie und waren auf einen schnellen Führungstreffer aus. Dieses Unterfangen wäre in der 10. Minute auch beinahe von Erfolg gekrönt worden, als ein Freistoß von Fabian Klose aus 19 Metern an die Latte klatschte. In der Folge nagelte der SVS seine Gäste regelrecht in deren eigener Hälfte fest und zeigte seine wohl beste Anfangsphase der Saison. Der unter Dauerbeschuss stehende Burglengenfelder Keeper sah sich mit einer enormen Fülle an Arbeit konfrontiert. Löste er die ihm von Marco Christ gestellte Aufgabe noch in Klassemanier, in dem er dessen Freistoß um den Pfosten lenkte (20.), musste er sich wenig später geschlagen geben. Nach einem von Rico Röder und Christ hervorgetragenen sehenswerten Angriff, servierte letzterer dem Aufgerückten Außenverteidiger Kai Neuerer die Kugel, der zwar zuerst nur den rechten Pfosten traf, den Abpraller aber gedankenschnell zum 1:0 (28.) über die Linie drückte. Das bereits fünfte, von einem Verteidiger erzielte Tor verursachte dann aber beim SVS einen gewissen Spannungsabfall. Burglengenfeld nutzte dies, um nun selbst gefährliche Offensiv-Aktionen zu kreieren. So strich ein Freistoß von Benjamin Epifani nur knapp über das Gebälk (35.). Zwei Minuten später ließ der bis dorthin fast beschäftigungslose Kloster-Keeper Daniel Müller eine entschlossene Reaktion vermissen, so dass Matthias Pröbster aus kurzer Distanz zum völlig überraschenden 1:1 einschob.

An diesem Ereignis hatte die Heimelf auch noch zu Beginn des zweiten Durchganges zu knabbern, agierte sie doch recht harmlos und ließ Burglengenfeld Raum und Zeit das Spiel zu gestalten. Und weil diese wenig bis gar nichts daraus machten, verflachte die Partie zunächst. Röder beendete die Flaute dann mit einem energischen Solo durch die Zentrale, traf aber mit seinem satten Schuss nur das Gebälk (59.). Nun rollte die Angriffsmaschinerie des SVS wieder – allein der Ertrag sollte sich nicht einstellen. Scheiterte Patrick Schwesinger am Abwehrbein von Andreas Müller (67.), bugsierten Neuerer das Leder mit einem Schlenzer (68.) sowie Klose per 25-Meter-Knaller (73.) am Gehäuse vorbei. Dieser teils durch Pech, teils aber auch aufgrund mangelnder Kaltschnäuzigkeit verursachte haarsträubende Umgang mit den Torchancen hätte sich in der 77. Minute beinahe bitter gerächt. Nach einem Befreiungsschlag der Burglengenfelder und einem verunglückten Klärungsversuch von SVS-Kapitän Dominik Räder, hatte Alexandros Dimespyra plötzlich völlig freie Bahn. Was dann geschah, damit rechnete wohl niemand der 478 Zuschauer, inklusive der auf und um das Spielfeld versammelten Protangonisten. Vor die großzügige Wahl gestellt, den herauseilenden Torhüter zu umspielen oder einfach in Richtung Tor zu schießen, fiel die Nummer sieben des ASV jedoch urplötzlich über seine eigenen Beine, so dass ihm Müller die Kugel dankbar abnehmen konnte. Diese Szene berührte vielleicht sogar die Herzen der Fußballgötter. Denn dass Torhüter Epifani kurz vor Schluss einen von Christ am Elfmeterpunkt abgegeben Kopfball per Hechtsprung und mit einer Hand am Überqueren der Linie hinderte, hatte wahrlich etwas Überirdisches an sich. Dass ASV-Kicker Jan Zempelin in der Nachspielzeit mit gelb-rot von Platz musste, änderte an der für den SVS alles in allem unbefriedigenden Punkteteilung nichts mehr.

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir haben heute viel investiert und ein Spiel auf ein Tor gemacht. Ich bin mit dem Einsatz und dem Kampfgeist meiner Mannschaft zufrieden, leider aber nehmen wir uns die Punkte immer wieder selbst weg.“

Matthias Bösl, Trainer ASV Burglengenfeld: „Ich bin mit diesem Zähler überglücklich. Wir sind heute mit dem letzten Aufgebot angereist und leidenschaftlich dagegengehalten. Aufgrund der gezeigten Einstellung haben wir uns den Zähler verdient.“

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