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Keine Tore aber jede Menge Spannung

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 17.11.2013
Keine Tore aber jede Menge Spannung

In einem höchst interessanten Match trennen sich der SV Seligenporten und der FC Würzburger Kickers mit einem torlosen Unentschieden.

Fußball kann auch ohne Tore unterhaltsam sein – den Beweis zu dieser These lieferten die Klosterer und ihre Gäste aus Würzburg am vergangenen Wochenende. Zunächst kamen die Kickers besser in die Partie und machten den agileren und bissigeren Eindruck. So musste SVS-Keeper Dominik Brunnhübner gegen Corvin Behrens auf der Hut sein (8.) und drei Minuten später einen Knaller von Carl Murphy zur Ecke klären, bevor Ricardo Borba die Kugel knapp über die Latte jagte (12.). Der SV Seligenporten agierte in dieser Phase sehr hektisch und verlor folglich fast jeden Ball. In der 18. Minute landete dieser dann nach einem Freistoß von Bieler im SVS-Netz, doch Schiedsrichter Marco Achmüller (Würding) entschied zum Entsetzten der Würzburger auf Abseits. Nachdem Schäf mit einem Schuss von der Strafraumkante für das erste Gefahrenmoment der Klosterer sorgte, begann die Partie allmählich zu kippen. Kickers-Keeper Daniel Tsiflidis avancierte nun zum meistbeschäftigten Akteur auf dem Rasen. Zuerst klärte er gegen den allein vor ihm auftauchenden Dominik Stolz (32.), um dann einen von Christopher Schaab abgegebenen Knaller reaktionsschnell zu entschärfen (35.). Die zuletzt so abgeklärt vor dem gegnerischen Kasten agierenden Klosterer rauften sich die Haare, als Stolz nach einer tollen Kombination über Christian Knorr und Cem Ekinci, gegen Tsiflidis erneut  nur zweiter Sieger blieb (37.) und Knorr sechzig Sekunden danach ganz knapp am Ball vorbei schlitterte.
Der zweite Durchgang begann wie der erste mit eher abwartenden Hausherren und auf einen schnellen Treffer bedachten Kickers. Der ziemlich auffällige Frank Wirsching traf nur das Außennetz (49.) und ein tückischer, mit sehr viel Effet versehener Ball von  Ricardo Borba zischte am linken Torwinkel vorbei (5.). Der SVS seinerseits kam gegen die nun klar dominierenden Gäste lediglich  zu zwei halben Chance, als Knorr Tsiflidis aus 25 Metern prüfte und Ekici nur einen harmlosen Kopfball zu Wege brachte (73.). In der 78. Minute kochten die Emotionen auf Würzburger Seite über. Nach einem Foul im Mittelfeld von Christopher Bieber an Dominik Räder zeigte Achmüller dem Kickers Stürmer die Rote Karte. Trainer Dieter Wirsching erregte sich über die Entscheidung dermaßen, dass er vom Referee auf die Tribüne geschickt wurde. Die nummerische Überlegenheit münzte der SVS in der Schlussphase auch in eine spielerische um und berannte nun mit viel Leidenschaft den gegnerischen Kasten. Christopher Kracun legte für den neu ins Spiel gekommenen Rico Röder auf, dessen Schuss aber in den Fängen von Tsiflidis landete (80.). Auch als Thomas Roas einen tollen Angriff über Cem Ekinci und Christopher Schaab per Flachschuss den krönenden Abschluss verleihen wollte, war Tsiflidis mit den Fingerspitzen dran (87.). Als Dominik Richter in der Nachspielzeit ebenfalls am Teufelskerl im Würzburger Kasten scheiterte, stand die letztlich gerechte Punkteteilung fest.                      
 
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Die Zuschauer haben ein unterhaltsames Spiel gesehen. Was beide Mannschaften hinten fabriziert haben war Wahnsinn, es hätte zur Halbzeit auch 4:4 stehen können. Wir hatten gute Torchancen, haben aber hinten zu viel zugelassen.“
 
Dieter Wirsching, Trainer FC Würzburger Kickers: „Wir haben gut ins Spiel gefunden, dann aber zu viele einfache Bälle verloren. Unser Tor war niemals Abseits und die Rote Karte absolut unverständlich.“           

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