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Joker Mendler sticht zweimal mitten ins SVS-Herz

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 20.04.2015
Joker Mendler sticht zweimal mitten ins SVS-Herz

Markus Mendler macht binnen sechzig Sekunden alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn beim 1. FC Nürnberg II zunichte. Der SVS kassiert mit einem 0:2 (0:0) beim 1. FC Nürnberg II die erste Niederlage nach der Winterpause.


Bei den Klosterern rückte Jiri Ptacek für den verletzten Florian Bauer in die Innenverteidigung, während Nicola Mladenovic zunächst Dominik Räder als linken Außenverteidiger ersetzte. Die zuletzt gelbgesperrten Pascal Worst und Kapitän Christopher Schaab bekleideten die beiden Sechserpositionen. Aus dieser defensiven Grundordnung erwarteten die Klosterer ihren Gegner – und dieser ließ sich nicht lumpen. So übernahm der 1. FCN II ziemlich schnell die Spielkontrolle. Nach einem Zuspiel von Ivan Knezevic prüfte Maximilian Dittgen SVS-Keeper Dominik Brunnhübner das erste Mal (10.). Eben noch Vorbereiter, zog Knezvic drei Minuten später höchstselbst ab, verpasste aber mit seinem Schrägschuss knapp das Ziel. Rico Röder fädelte dann den ersten halbwegs gefährlichen SVS-Angriff ein, doch dessen Zuspiel auf Vignon Amegan klärte die aufmerksame Club-Abwehr zu Ecke (16.). Dies sollte es für die Klosterer in Sachen Aktionen im gegnerischen Strafraum für längere Zeit gewesen sein. Der FCN inszenierte nun einen Angriff nach dem anderen. Klärte Brunnhübner noch einen Schuss von Vitalij Lux (19.), hatte der Keeper dann Glück, dass der Clubstürmer nach einem Zuspiel von Dittgen zum Flugkopfball ansetzte, die Kugel aber knapp verpasste (28.). Kurz danach war es Julian Wießmeier, der nach einer zu kurz abgewehrten Ecke aus der Distanz abzog und das SVS-Gehäuse um einen Meter verfehlte. Fünf Minuten vor der Pause wurde der mittlerweile warm geschossene Brunnhübner zu einer echten Großtat herausgefordert, indem er einen Dittgen-Freistoß aus 30 Metern um den rechten Pfosten lenkte.

Brunnhübners bis dato fast beschäftigungsloser Berufskollege Samuel Radlinger musste dann kurz nach Wiederbeginn ebenfalls sein ganzes Können abrufen und einen Knaller von Marco Christ mit den Fingerspitzen über die Latte lenken. Aus der fälligen Ecke resultierte sogleich die nächste Gelegenheit des SVS, als Denny Herzig die über Umwege bei ihm gelandete Kugel etwa einen Meter am linken Pfosten vorbei bugsierte. Überhaupt stand der SVS nun viel höher und strahlte denn Willen aus, hier etwas zu bewirken. FCN-Coach Roger Prinzen reagierte hierauf und brachte mit der Hereinnahme von Markus Mendler neuen Offensivschwung. Nachdem Schaab eine tolle Volleyabnahme haarscharf über die Latte des Club-Tore jagte (67.), war es eben genannter Mendler, der die Geschichte des Spiels nachhaltig prägen sollte. Der vor der Saison eigentlich für die Profimannschaft vorgesehene 22-jährige tauchte nach einer Vorlage von Knezevic plötzlich frei vor Brunnhübner auf und erzielte per Direktabnahme das 1:0 (73.). Getreu dem Motto „dies war der erste Streich und der zweite folgt sogleich“, schlug Mendler nur eine Zeigerumdrehung später erneut zu und staubte einen Schuss von David Spies, denn Brunnhübner nur ins Feld abklatschen konnte, gedankenschnell zum 2:0 (74.) ab. Es sollte sogar noch dicker für die Klosterer kommen. Denn nach einem Foul an der linken Außenlinie musste Marcel Mosch mit „Rot“ den Platz verlassen (78.). Trotzdem aber ließ sich der SVS nicht hängen und verbuchte noch die letzte Aktion des Spiels, als Stephan König Patrick Schwesinger bediente, dieser aber von der Club-Abwehr abgelaufen wurde.

Abgelaufen ist die Regionalliga-Uhr der Klosterer zwar auch nach der 14. Saisonpleite noch nicht, gleichwohl wird ein Weiterlaufen derselben mit jedem nicht gewonnenen Match immer unwahrscheinlicher.
 

Stimmen zum Spiel:

Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „In der ersten Halbzeit sind wir zu tief gestanden und haben keinen Druck nach vorne aufgebaut. Nach der Pause haben wir es besser gemacht und hatten auch einige Möglichkeiten, die wir aber nicht nutzten. Das es dann gleich klingelt, wenn wir einmal nicht aufpassen, ist typisch für unsere Lage.“

Roger Prinzen, Trainer 1. FC Nürnberg: „Am Anfang hatten wir Vorteile im Ballbesitz, verstanden es aber nicht, unsere Chancen zu nutzen. Die Hereinnahme von Markus Mendler hat dann voll gefruchtet. Nach dem Doppelschlag waren wir befreit und haben richtig Fußball gespielt.“

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