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Intensives Spiel mit gerechter Punkteteilung

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 25.04.2016
Intensives Spiel mit gerechter Punkteteilung

Nach einem spannenden Spitzenspiel trennten sich der SV Seligenporten und der TSV Großbardorf mit einem leistungsgerechten 1:1 (1:1)-Unentschieden.

Gleich zu Beginn entwickelte sich eine recht hektische Partie, welche deutlich machte, dass für beide Mannschaften eine Mange auf den Spiel stand und eine Niederlage einen erheblichen Rückschlag im Aufstiegsrennen bedeutet hätte. Die Klosterer versuchten sich von dieser psychischen Last mit spielerischen Ansätzen zu befreien, während der Gast eher die körperbetonte Variante bevorzugte. Obwohl sich beide Strategien weitgehend neutralisierten, bekamen die 250 Zuschauer taktisch auf gutem Niveau stehende Unterhaltung geboten, die zudem mit einigen Torszenen gewürzt war. So jagte Bastian Herzner die Kugel per Direktabnahme nur knapp über den Großbardorfer Kasten (5.). Diese setzten ihren ersten richtigen Akzent, nachdem sich Shaban Rugovaj und Daniel Kornagel per Doppelpass über die linke Seite durchspielten und Letzterer aus 25 Metern etwas zu hoch zielte (20.). Die jetzt immer zerfahrener werdende Partie brachte zahlreiche Freistöße hervor. Ein Umstand, der den ohnehin bei solchen Standards extrem gefährlichen Klosterern in der 38. Minute in die Karten spielen sollte. So sendete der tief im halbrechten Mittelfeld stehende Fabian Klose die zunächst ruhende Kugel auf eine Reise in den gegnerischen Strafraum. Auch dadurch begünstigt, dass der aus seinem Tor herauseilende Markus Wehr vorbeigriff, landete das Leder genau auf den Kopf des aufgerückten Innenverteidigers Florian Bauer, der es sich nicht nehmen ließ und zu seinem elften(!) Saisontor einköpfte. Der Gast zeigte sich ob dieses doch etwas überraschenden Ereignisses nicht geschockt, sondern reagierte im Stile eines echten Spitzenteams und schlug unmittelbar vor der Pause zurück. Eine  von Dominik Zehe hereingegebene und von Maximilian Zang weitergeleitete Ecke, köpfte Björn Schönwiesner in Richtung SVS-Tor. Weil Keeper Christoph Pfeiffer das Spielgerät noch mit den Fingerspitzen touchierte, fiel es wie ein Stein auf den Rasen, um schließlich aufreizend langsam über die Torlinie zu kullern.
Dass sich der anfangs leichte Niederschlag in Dauerregen verwandelte, vermochte die Klosterer nicht davon abzuhalten, nun einen Gang höher zu schalten.  Nach einer Vorlage von Rico Röder war Wehr auf höchste gefordert, um gegen den einschussbereiten Patrick Hobsch noch  so eben schlimmeres zu verhüten (49.). Kurz danach bediente der meist gut abgeschirmte Herzner den eingewechselten Lino D’Adamo, welcher jedoch am großartig reagierenden Wehr scheiterte. Die Gäste indes suchten nun ihr Heil im Konterfußball. Und die hatten es durchaus in sich. So stand Seligenporten das Glück Pate, dass Schiedsrichter Florian Riepl (Erding) Bauers rustikales Vorgehen im Strafraum gegen Kornagel nicht mit einem Elfmeter ahndete (54.). Spielte sich das noch immer recht intensive Geschehen in der Folge meist im Mittelfeld ab, bliesen die Hausherren nach einem Knaller von Stanislaus Herzel, den Wehr noch so eben um den Pfosten lenkte (80.), zur Schlussoffensive. Dass die nichts einbrachte, war Wehr zu „verdanken“ der gegen Klose und D’Adamo jeweils in höchster Not rettete.  
Der Ärger darüber, dass der SV Seligenporten nach diesem Teilerfolg die erst eroberte Tabellenführung an den VfB Eichstätt abgeben musste, wurde dem Trainerteam Florian Schlicker und Serdal Gündogan immerhin etwas versüßt, als sie wenig später für ihr 100. Spiel als Übungsleiter mit jeweils einer leckeren Schokoladentorte belohnt wurden.
                                                   
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, SV Seligenporten: „Dass es eine umkämpfte Partie werden sollte, war schon im Vorfeld zu erwarten. Beide Teams haben sich im Mittelfeld neutralisiert. Der Ausgleich kam für uns zum ungünstigsten Zeitpunkt. Wir hatten zwar Glück, dass gegen uns kein Elfmeter gepfiffen wurde, hatten aber auch zwei oder drei klare Einschussmöglichkeiten.“

Dominik Schönhofer, Trainer TSV Großbardorf: „Es war von beiden Seiten ein taktisch gutes Spiel mit Vorteilen für uns in der ersten Halbzeit. Wir sind etwas unglücklich ins Hintertreffen geraten, dann aber das verdiente 1:1 gemacht. Im zweiten Durchgang war der SVS besser, aber wir waren niemals richtig weg. Unterm Strich ist das Remis in Ordnung.“
 

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