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Furioser Start mit zittrigem Finale

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 28.02.2016
Furioser Start mit zittrigem Finale

Bayernliga: Mit einem 2:1 (2:0)-Sieg gegen den SSV Jahn Regensburg II feierte der SV Seligenporten zwar einen gelungenen Start in die Restrückrunde, ließ dabei aber im zweiten Durchgang jegliches Aufstiegsformat vermissen.

Mit Keeper Christopher Pfeiffer und Stürmer Bastian Herzner standen bei den Klosterern zwei Neuzugänge in der Startformation. Für den ebenfalls in der Winterpause verpflichteten Kevin Woleman, der wegen einer Bänderdehnung passen musste, rückte Pascal Worst in die Innenverteidigung. Bei strahlendem Sonnenschein erwischte der SVS einen ebensolchen Start, als die erste Aktion überhaupt gleich das 1:0 brachte. Ausgangspunkt war Lino D’Adamo der die Kugel auf der rechten Seite nach vorne trieb und  auf Höhe der Strafraumlinie hoch nach innen flankte, wo Fabian Klose seiner vor wenigen Tagen erfolgten Vertragsverlängerung mit einem technisch perfekten, direkten Linksschuss eine höchst ansehliche Schleife umband. Der Gast zeigte sich von diesem Rückschlag vor kurz beeindruckt und suchte mit schnellem Kurzpassspiel den Weg nach vorne. Nachdem Marco Christ einen dieser Angriffe unterband, brachte er mit einem gescheiten Steilpass Bastian Herzner in Ballbesitz. Dieser zog raketengleich  davon, um dann im Sechzehner auch Jahn Keeper Daniel Hanke mit dem 2:0 (20.) zu überlisten. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich den Ball aus so spitzem Winkel noch ins Tor bringe“, war Herzner über sein SVS-Premierentor und seinem 19 Saisontreffer insgesamt, hinterher hocherfreut. Statt nun den Druck hochzuhalten und für die endgültige Entscheidung zu sorgen, schalteten die Hausherren einen Gang zurück. Dies nahmen die Gäste dankend an und kreierten durch Aygün Kaan (27.) sowie Ünal Tosun (29.), dem wohl besten Regensburger, zwei gute Gelegenheiten. Trotzdem aber bot sich dem SVS die Chance auf einen sorgenfreien Fortgang der Partie, als Herzner zu seinem Sturmpartner Patrick Hobsch ablegte, dieser aber aus 16 Metern knapp über das Gebälk zielte (32.).
So warfen die Gäste in der zweiten Halbzeit ihr spielerisches Können vollends in die Waagschale und dominierten das Geschehen. Nachdem sich die Klosterer zuerst bei Pfeiffer, der einen Freistoß von Kevin Hoffmann entschärfte (56.), bedanken durften, sollten ihnen zwei Zeigerumdrehungen später auch die Fußballgötter hold sein, als der unmittelbar vor dem Tor lauernde Fabian Raithel die Kugel auf den falschen Fuß bekam und diese in den blauen Himmel drosch. Ein kurzes Seligenportener Aufbäumen, welches prompt in einen gefährlichen Schuss von Klose (58.) und einen vom aufgerückten Innenverteidiger Florian Bauer nur haarscharf verpassten Eckstoß (64.) mündete, beendete der Jahn mit dem überfälligen Anschlusstreffer. Nach einem Zuspiel von Raithel, wickelte sich Kapitän Martin Sautner wie eine Schlange um seinen Bewacher Bauer herum und netzte aus kurzer Distanz ein (66.). Der SVS brachte nun so gut wie keine zusammenhängenden Aktionen mehr auf den gut bespielbaren Rasen. Dass es aber dennoch zum so wichtigen Dreier rechen sollte, war nicht zuletzt der wenig durchschlagskräftigen Jahn-Offensive geschuldet.               

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „In der ersten Hälfte stimmte die Ordnung und wir hatten einige gute Aktionen. Die Führung zur Pause war vollauf verdient. Danach haben wir die falschen Mittel gewählt und vor dem 2:1 nicht gut verteidigt. Wichtig war, dass wir mit einem positiven Ergebnis aus der Winterpause gekommen sind.“

Ilija Dzepina, Trainer SSV Jahn Regensburg II: „Das Spiel hätte auch 2:2 enden können. Beim schnellen Rückstand waren wir noch mit dem Kopf in der Kabine. Nachdem wir anfangs manchmal zu weit vom Gegner standen, sind wir dann besser in die Partie gekommen.“
 

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