bayern bayern twitter rss
Anyway Werbeagentur
Max Aicher Unternehmensgruppe
Spielverein Seligenporten Logo
Offizielle Seite des Spielverein Seligenporten

Frühe Gegentore ziehen SVS den Zahn

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 24.11.2013
Frühe Gegentore ziehen SVS den Zahn

Beim 1:2 (0:2) gegen den TSV 1860 München zeigen die Klosterer anfangs zu viel Respekt und können dies dann trotz einer aufregenden Schlussphase nicht mehr kompensieren.

Der SV Seligenporten erwischte einen denkbar schlechten Start. Denn als Christian Köppel im Zuge des ersten Angriffes der Partie eine Flanke nach innen schickte, agierte der in letzter Zeit sehr formstarke Dominik Räder recht unglücklich und legte Ivan Knezevic den Ball genau vor die Füße. Dieser bedankte sich für das frühe Geschenk, indem er aus nächster Nähe zum 1:0 (2.) vollstreckte. Mit der Führung im Rücken, drehten die Münchener dann richtig auf. So startete Peter Kurzweg ein tolles Solo, welches erst der beherzt eingreifende Christopher Kracun im allerletzten Moment stoppte. Kurz nachdem SVS-Keeper Dominik Brunnhübner einen Schuss von Mike Ott entschärfte (16.), klingelte es erneut im Kloster-Kasten. Daniel Jais nutzte eine Flanke von Julian Weigl um aus fünf Metern auf 2:0 (21.) zu erhöhen. Die Gäste kamen bis dorthin noch gar nicht zur Geltung. Die ohnehin sporadischen Angriffsversuche wurden  stets rigoros unterbunden und dem SVS somit der Schneid abgekauft. Lediglich Christian Knorr verbreitete in dieser Phase mit einem Schrägschuss einen Hauch von Gefahr. Nach einer guten halben Stunde musste Brunnhübner erneut eingreifen, um gegen den nur wenige Meter vor ihm auftauchenden Ott schlimmeres zu verhüten. Wenig später wäre der gute Keeper wohl geschlagen gewesen, doch Necat Aygün machte ihm und seinen Mannschaftskollegen den Gefallen, völlig freistehend einen Eckball  neben den rechten Pfosten zu köpfen (37.).
SVS-Trainer Florian Schlicker reagierte in der Pause auf die sehr überschaubare Offensivleistung und schickte mit Cem Ekinci einen frischen Stürmer auf das Feld. Zunächst aber beherrschten die „Löwen“ weiterhin die Szenerie. So köpfte Lindon Vocaj neben das Gehäuse (52.) und nach einem von Philipp Steinhart getretenen Freistoß scheiterte Aygün am großartig reagierenden Brunnhübner (58.). Dazwischen kreierte Cem Ekinci die bislang beste Gelegenheit für den SVS, als er gleich vier Bewacher abschüttelte, aber Peter Kurzweg seinen Schuss noch so eben von der Linie kratzte. In der Folge erlahmte die spielerische Brillanz der Hausherren mehr und mehr. Der SVS seinerseits bekam nun allmählich den Fuß in die Tür, vermochte aber, von ein paar Freistößen abgesehen, nicht zwingendes zu erschaffen. Vielmehr hatte der TSV nochmals die Gelegenheit den Sack endgültig zu verschnüren, als Köppel freie Schussbahn vorfand, aber Brunnhübner in die Arme schoss (78.).  Dennoch schien die vor 672 Zuschauern ausgetragene Partie entschieden und einem unspektakulären Ende entgegen zu laufen. Doch weitgefehlt. Sechs Minuten vor dem Ende brachte Schlicker mit dem Wechsel von Matthias Katerna für Julian Schäf nochmal richtig Feuer in die Partie. In der 87. Minute „begrüßte“ Aygün den Stürmer mit einer Tätlichkeit äußerst unsanft und wurde folglich vom umsichtig leidenden Schiedsrichter Florian Fleischmann mit  „Rot“ des Feldes verwiesen. Die numerische Überlegenheit nutzten die Klosterer wenig später dergestalt, dass Dominik Stolz Katerna mit einem Lupfer die Kugel zuspielte, welche dieser aus zehn Metern zum 2:1-Anschlusstreffer (89.) ins Netz verfrachtete. Nun warf der SVS alles nach vorne, doch mehr als ein Drehschuss von Stolz, dem allerdings die rechte Wucht abging, sollte nicht herausspringen.                                                                    

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir haben uns durch eigene Fehler selbst in Rückstand gebracht und waren in der ersten Hälfte nicht viel mehr als ein Sparringspartner. In der zweiten Halbzeit waren Einstellung und Körpersprache wesentlich besser. Nach dem Platzweis sind  wir dann nochmal richtig zurückgekommen.“

Torsten Fröhling, Trainer TSV 1860 München: „Im ersten Durchgang haben wir gut gepresst und sind sehr kompakt gestanden, weshalb die Führung auch in Ordnung ging. Danach aber hat bei uns die Konzentration nachgelassen, so dass es zum Schluss nochmal richtig hektisch wurde.“
 

Copyright © 2017 Spielverein Seligenporten, alle Rechte vorbehalten. Powered by ANYWAY