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Erste Flecken auf der SVS-Weste

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 00.00.0000

Eindeutig bessere Klosterer bringen sich beim 2:2 (1:0) beim FC Eintracht Bamberg durch eigene Schnitzer selbst um den fünften Sieg hintereinander.

Dabei verpasste es der Gast schon eine frühzeitige Führung herauszuschießen. So konnte der Bamberger Keeper Simon Retzlaff nach drei Minuten eine Hereingabe von Fabian Klose nicht festhalten, hatte aber Glück dass Patrick Hobsch einen Schritt zu spät kam. Kurz danach zimmerte Klose einen Schuss an die Latte, wie auch der raffinierte Schrägschuss von Marco Christ nur den rechten Pfosten touchierte (5.).
Überhaupt machte die Elf aus dem Klosterdorf den wesentlich spielfreudigeren Eindruck und verbuchte auch ein deutliches Plus an Ballbesitz. Die durchwachsen in die Saison gekommenen Bamberger hingegen verhielten sich arg passiv und versuchten lediglich mit Konterspiel über die Flügel und vereinzelten Schüssen aus der zweiten Reihe zum Erfolg zu kommen. Dies mündete darin, dass SVS-Keeper Daniel Müller im ersten Durchgang nur einmal ernsthaft eingreifen musste, um gegen den in den Strafraum eingedrungenen Nikolai Altwasser zu parieren (35.). Die nicht zu verleugnende Überlegenheit der Oberpfälzer fand in der 40. Minute dann auch ihren statistischen Niederschlag. Einen Freistoß des an seiner alten Wirkungsstätte eminent fleißigen Klose, stocherte der aufgerückte Innenverteidiger Florian Bauer aus kurzer Distanz mit dem linken Fuß zum 1:0 ins Netz.
Kurz nach dem Seitenwechsel machten die Klosterer die bittere Erfahrung, dass man auch bei tropischen Temperaturen kalt erwischt werden kann. Denn nach einem Fehler im Mittelfeld schnappte sich Alassane Kane die Kugel und bediente den im Zentrum lauernden Nico Haas, der aus etwa 16 Metern zum 1:1 vollstreckte (48.). Der SVS zeigte sich ob des überraschenden Ausgleichs nur kurz beeindruckt. Spätestens nachdem Rico Röder ein Solo mit einem sehenswerten Schlenzer an das rechte Dreieck abschloss (54.) waren die alten Kräfteverhältnisse wieder hergestellt. Zunächst aber ließen die Gäste die nötige Genauigkeit vermissen, als Röder mit einem Kopfball (60.) sowie auch Hobsch mit rechts (65.) knapp am Gehäuse vorbeizielten. Letztgenannter war es dann, der die erneute Führung des SVS mit viel Übersicht einleitete und die Kugel dem kurz vorher eingewechselten und am linken Flügel durchlaufenden Stanislaus Herzel servierte. Dessen flache und enorm scharfe Hereingabe lenkte Mirza Mekic mit der Fußspitze unfreiwillig ins eigene Tor (80.).
Angesichts des bisherigen Spielverlaufs schien für die wohl meisten der 470 Zuschauer, wie auch der auf und neben dem Platz versammelten Protagonisten der fünfte Sieg der Gäste in Folge nur noch Formsache zu sein. Das dem nicht so war, mussten sie sich selbst zuschreiben, als Maximilian Göbhardt nach einer Unachtsamkeit in der Defensive plötzlich allein auf weiter Flur stand und halbhoch zum 2:2 einlochte (82.). Mit einem Zähler eigentlich extrem „unterbezahlt“, durften die Klosterer sogar noch froh sein, nicht völlig leer auszugehen, nachdem Oliver Seybold unmittelbar vor dem Abpfiff nur um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei ins Aus köpfte.                                        

Info-Fläche:
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Man hat heute nur einen Mannschaft gesehen, die Fußballspielen wollte. Wir hatten über 90 Minuten mehr vom Spiel und auch ein Chancenplus, waren aber nicht effektiv genug. Bamberg hat die Räume extrem eng gemacht und versucht über ihre schnellen Außenspieler zum Erfolg zu kommen. Trotzdem aber bin ich zufrieden, wie meine Mannschaft durch die englischen Wochen geht.“

Norbert Schlegel, Trainer FC Eintracht Bamberg: „Der SVS war spielerisch besser und auch mehr im Ballenbesitz. Wir haben zwar über die Flügel viel probiert, jedoch ist der letzte Pass nicht angekommen. Dennoch aber war es ein richtig gutes Spiel und bis zum Schluss offen. Wir sind noch in der Findungsphase und können mit dem Remis leben.“


 

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