bayern bayern twitter rss
Anyway Werbeagentur
Max Aicher Unternehmensgruppe
Spielverein Seligenporten Logo
Offizielle Seite des Spielverein Seligenporten

Eine gruselige Vorstellung

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 01.11.2015
Eine gruselige Vorstellung

Ein völlig neben sich stehender SVS geht beim SC Eltersdorf mit 3:6 (1:4) unter.

Wer am vergangenen Freitagabend auf der Sportanlage des SC Eltersdorf zugegen war und es  mit dem SV Seligenporten hielt, musste glauben, dass Halloween kurzfristig einen Tag vorgezogen worden sei. Denn was die Klosterer dort insbesondere in der ersten Halbzeit ablieferten, war absolut gruselig.
Eltersdorf drückte sofort auf die Tube und wurde schon nach zwölf Minuten belohnt, als die SVS-Abwehr einen Fernschuss von Sven Röwe nur nach innen klären konnte und Kevin Köhler die Kugel mit einem raffinierten Heber über den etwas zu weit vor seinem Tor stehenden Daniel Müller zum 1:0 (12.) überwand. Nachdem Patrick Schwesinger postwendend für Seligenporten ausglich, schien alles wieder im Lot. Der SCE aber machte deutlich, heute seinen bisher so enttäuschenden Saisonverlauf vergessen machen zu wollen und spielte den Aufstiegsaspiranten an die Wand. In der 27. Minute bewies Bastian Herzner seinen Torriecher als er einen Steilpass aufnahm und diesen von der Strafraumkante zum 2:1 in die Maschen setzte. Nach einen von Röwe hereingegebenen Eckball markierte der freistehende Woleman per Kopf das 3:1 (36.). Erneut war es eine Röwe-Ecke, die den SVS dann endgültig auf die Verliererstraße brachte, als sich Müller den scharf hereingegebenen Ball selbst ins Tor faustete (45.).
Wer dachte, dass der Eltersdorfer Torhunger nun gestillt sei, wurde ganz schnell eines Besseren belehrt. Denn sofort beim ersten Angriff demonstrierte Bastian Herzner erneut seine unwiderstehlichen Torjägerqualitäten und erhöhte auf 5:1 (46.). Wenn man den Klosterern an diesem furchtbaren Abend etwas zugutehalten kann, dann dies, dass sie sich nun nicht komplett abschießen ließen. Kurz nach einer Schwesinger-Chance (56.) traf Florian Bauer zum 2:5 (61.). Nachdem erneut Bauer (65.) sowie Stephan König (70.) weitere Lebenszeichen sendeten, schlug der SCE durch Tobias Herzner zum 6:2 (87.) zu. Dass König noch das 3:6 (89.) markierte, verlieh diesem Debakel noch eine kleine Milderung.
Der VfL Frohnlach, am kommenden Samstag (14 Uhr) zu Gast im Kloster, ist dem SVS gleich im doppelten Sinne noch sehr gut in Erinnerung. Zum einen gab es in der Hinrunde einen glatten 3:0-Sieg und zu anderen ist dieser, weil damals ein Nachholspiel, erst vier Wochen her. Das die Oberfranken zuletzt sechs Pleiten in Folge kassierten und auf dem letzten Platz ein kümmerliches Dasein fristen, scheinen optimale Voraussetzungen für eine Wiedergutmachung der Klosterer zu sein. Um diese auch zu nutzen ist allerdings eine erhebliche Leistungssteigerung vonnöten.
 

Copyright © 2017 Spielverein Seligenporten, alle Rechte vorbehalten. Powered by ANYWAY