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Eine grandios verpatzte Generalprobe

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 21.02.2016
Eine grandios verpatzte Generalprobe

Testspiel Der SV Seligenporten geht beim 1. FC Nürnberg II mit 9:1 unter.

Mit einer kaum glaublichen 1:9 (0:5)-Pleite beim 1. FC Nürnberg II verpatzte der SV Seligenporten seine Generalprobe vor den am kommenden Wochenende anstehenden Ligastart nach allen Regeln der Fußballkunst.
Dabei begann es für die Klosterer auf dem trotz Schmuddelwetter einigermaßen gut bespielbaren Max-Morlock-Platz am FCN-Trainingsgelände sogar recht vielversprechend. So  prüfte Rico Röder Club-Keeper Sebastian Kolbe kaum das der von Schiedsrichter Mario Hofmann erfolgte Anpfiff verklungen war. Kurz darauf setzte der nach mehr als einem Jahr Verletzungspause sein Comeback feiernde Verteidiger Alexander Braun die Kugel per Fallrückzieher nur knapp über das Gehäuse. Nachdem Lino D’Adamo ebenfalls an Kolbe scheiterte, setzte es eine eiskalte Dusche, als Cedric Teuchert die erste richtige Chance der Nürnberger zum 1:0 (10.) verwertete. Auch der zweite Treffer des Regionalligisten fiel mehr oder weniger aus dem Nichts, nachdem Robert Koch vom Mittelkreis(!) aus einfach draufhielt und die Kugel zum 2:0 (22.) knapp neben den rechten Pfosten des von Daniel Müller gehüteten SVS-Kastens einschlug. Durften die Klosterer bis dorthin noch mit dem Pech hadern, waren sie für das sich nun anbahnende Debakel schon selbst verantwortlich. Offenbarte das Mittelfeld wie schon zuletzt gegen Frohnlach arge Zweikampfschwächen und mangelndes Positionsspiel, leistete auch die Abwehr gnädige Unterstützung und schnürte den Hausherren ein Geschenk nach dem anderen. So entsprangen sowohl das 3:0  von Rico Preisinger (25.) als auch Philipp Herchers 4:0 (28.) jeweils einem Eckball. Der von den Klosterern nie zu fassen bekommende und im Verbund mit Ivan Knezevic nach Herzenslust umherwirbelnde Hercher war es dann auch, der sich einmal mehr im Zweikampf durchsetzte und Müller mit einem Schuss aus etwa 20 Metern zum fünften Male düpierte (31.).
Zu Beginn des zweiten Durchganges agierte der SVS aggressiver und setzte mittels eines Pfostentreffers von Bastian Herzner auch prompt ein kleines Ausrufezeichen. Doch Teuchert sollte dem Aufbegehren der Gäste ein jähes Ende bereiten, indem er bei einem Konterangriff wie ein Irrwisch über den Rasen stürmte und dem eingewechselten Keeper Christopher Pfeiffer mit dem 6:0 keine Abwehrchance ließ (53.). Duplizität der Ereignisse dann beim 7:0 (60.). Wieder war es abgefangener Angriff der Gäste, welchen der FCN in einem blitzschnellen Konter umsetzte, den diesmal Dominic Baumann erfolgreich beendete. Ohne Mittel präsentierten sich die Klosterkicker einmal mehr gegen Teuchert, der mit seinem dritten Treffer zum 8:0 (65.) dafür sorgte, dass dem die manuelle Anzeigetafel bedienenden Personal nicht kalt wurde. In der 75. Minute durfte dieses die auf der rechten Seite stehende „Null“ durch eine „Eins“ ersetzen, als Marco Christ mit einem Freistoß aus etwa 30 Metern „verkürzte“. Tobias Weber, der einen Eckball per Kopf zum 9:1 (90.) einnetzte, setzte den Schlussstrich unter eine Vorstellung, die beim SVS eine Menge Fragen aufwerfen dürfte.   

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