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Ein nahezu perfekter Tag

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 10.11.2013
Ein nahezu perfekter Tag

Eiskalte Chancenverwertung, ein hellwacher Keeper sowie ein dem SVS gewogener Schiedsrichter bescheren dem SV Seligenporten einen 4:1 (1:0)-Erfolg beim SV Heimstetten.


Mit dem zweiten 4:1-Sieg hintereinander macht der SV Seligenporten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Wie schon gegen Rosenheim in der Vorwoche, bestach das Team von Trainer Florian Schlicker auch bei den Münchner Vorstädtern mit einer extrem guten Chancenverwertung.
Beide Teams fackelten nicht lange und suchten sofort den Weg nach vorne. Doch während die Gastgeber zunächst ohne Durchschlagskraft blieben, entfachte der SVS alsbald echte Torgefahr. So verzog Dominik Stolz nach einer Vorlage von Christian Knorr nur knapp (2.). Vier Minuten später musste sich der Heimstettener Keeper Patrick Lehner ordentlich strecken, um einen ebenfalls von Stolz abgegebenen Schuss zur Ecke zu fausten. Als dann Kloster-Keeper Dominik Brunnhübner einen tückischen Freistoß von Marcel Ebeling inklusive des Nachschusses von Michael Steppan entschärfte (18.), kamen die Hausherren besser in die Partie. Thomas Karg hätte wenig später den SVH nach vorne bringen können, schob die Kugel aber aus elf Metern aus linken Pfosten vorbei. Kurz nachdem Brunnhübner gegen Daniel Steimel klärte, versetzte Julian Schäf Heimstetten den ersten Stich. Schiedsrichter Michael Wander (Helmstadt) ließ ein Foul eines Gästespielers ungeahndet, so dass Julian Schäf in Besitz der Kugel kam. Die Nummer 16 zog nach innen, ließ einen Gegner kurzerhand aussteigen und brachte den SVS durch einen Flachschuss in die lange Ecke mit 1:0 in Front (34.). Im direkten Gegenzug musste Brunnhübner rustikal gegen den  mutterseelenallein auftauchenden Ebeling klären und durfte dabei von Glück sprechen, dass die Pfeife des Referees stumm blieb. Nicht nur völlig regelkonform, sondern absolut großartig gestaltete sich die nächste Tat des Torhüters, indem er gegen Bernd Häfele mit einem raubtiergleichen Reflex klärte (43.).

Als sich zu Beginn des zweiten Durchganges der mit bizarr-dramatisch  schönen Wolkengebilden besetzte Himmel anschickte einen kalten Regenschauer auf die Erde zu schicken, verdarben die Klosterer dem Heimstettener Trainer Rainer Elfinger endgültig die Geburtstagslaune. Wieder ahndete Wander ein Foul des SVS im Mittelfeld nicht und wieder schaltete ein Klosterer- in diesem Falle Cem Ekinci – am schnellsten. Der vom ihm steil geschickte Stolz packte die Gelegenheit am Schopfe und vollendete zum 2:0 (48.) für die Gäste. Mitten in die Angriffe des nun wütend- enttäuschten SVH sorgte Christian Knorr mit einem Fernschuss für den dritten Kloster-Treffer (60.). Und in diesem Stil ging es weiter: Während hinten Brunnhübner zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Großchancen von Karg und Christoph Schmitt (70.) vereitelte, knipste der SVS vorne die Tore. Diesmal war es Schäf, der für Stolz auflegte, welcher lässig zum 4:0 (81.) „einschnippelte“. Alexander Schneider war es schließlich vorbehalten, zum für die Oberbayern wenig tröstlichen 1:4 (88.) zu verkürzen.
Dass  die Heimfahrt der Klosterer dann noch im Glanze eines spektakulär anzuschauenden Sonnenunterganges von statten ging, rundete  diesen nahezu perfekten Tag ab.                                                      
 

Stimmen zum Spiel:

Rainer Elfinger, Trainer SV Heimstetten: „Wir haben uns viele Torchancen erspielt, aber leider nicht verwertet. Dem ersten und zweiten Gegentreffer gingen klare Foulspiele des SVS voraus.“
 
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir haben in diesem Sechs-Punkte-Spiel unsere Ordnung gehalten und eiskalt gekontert. Natürlich hatten wir auch das nötige Glück, sind aber auch oft unnötig ins Abseits gelaufen.“
 

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