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Ein dünner roter Faden

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 27.01.2015
Ein dünner roter Faden

Der SV Seligenporten will mit einer gelungenen Vorbereitung die Grundlagen für die Herkulesaufgabe „Klassenerhalt“ legen. Im ersten Test gegen die DJK Ammerthal gab es schon mal einen 4:1 (1:0)-Sieg                                  

Sechseinhalb Jahre sind es mittlerweile, in denen sich der SV Seligenporten in der jeweils höchsten Fußball-Liga des weiß-blauen Freistaates tummelt. Mit sieben Zählern Rückstand auf einen Relegationsplatz, sowie deren acht zum direkten Klassenerhalt, ist dieser rote Faden beim Gründungsmitglied und zugleich kleinsten Schauplatz der Regionalliga Bayern nun aber dünn wie nie. Gerissen indes ist er noch nicht, wie auch der erste Vorsitzende Walter Eisl betont: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Solange rechnerisch noch etwas drin ist, geben wir nicht auf“. Ganz pragmatisch sieht es Trainer Florian Schlicker: „Wir haben uns eine riesige Hypothek auferlegt und stehen vor einer echten Herkulesaufgabe.“
Um diese allen Unkenrufen  zum Trotz noch erfolgreich bewältigen zu können
richtet der Coach in der in der letzten Woche begonnenen Vorbereitung sein Hauptaugenmerk darauf, dass „wir hinten kompakt stehen und es obendrein hinbekommen, unsere Chancen wesentlich besser zu nutzen.“ Gelungen ist dieses Unterfangen zumindest schon mal im ersten Testspiel am vergangenen Sonntag, als der Nord-Bayernligist DJK Ammerthal mit 4:1 (1:0) besiegt wurde. „Für den Anfang war es ein guter Test“, zog Schlicker ein positives Fazit. Freuen durfte er sich auch über das Schaulaufen zahlreicher Testspieler und bescheinigte einigen das Potenzial „uns weiterhelfen  zu können.“ Wer letztlich den Weg ins Kloster findet bleibt freilich abzuwarten. Ist zum einen der Dorfklub finanziell ohnehin nicht üppig ausgestattet, macht zum anderen die prekäre Tabellensituation die „Braut“ für so manch potenziellen Kandidaten zweifellos nicht attraktiver. Dabei tut Verstärkung Not. So haben mit Dominik Richter (Fußballstipendium in den USA), Patrik Nagy (zurück nach Ungarn), Herbert Schötterl (ASV Neumarkt), Ahmed Ayaloglu und Mergim Neziri (beide Ziel unbekannt) etliche Kicker den SVS verlassen. Immerhin aber konnte mit Fabio Abruzesse der erste Neuzugang  an Land gezogen werden. Das der 21-jährige, vom Verbandsligisten SV Sandhausen gekommene Offensivspieler eine Verstärkung werden kann, deutete er gegen Ammerthal an, als er in der zweiten Halbzeit ran durfte, prompt das 3:1 vorbereitete und den 4:1-Endstand gleich selbst besorgte.
Sollte der SVS tatsächlich absteigen,  würde er zumindest nicht ins Ungewisse stürzen. So  weist Eisl darauf hin, dass „alle unsere Sponsorenverträge auch für die Bayernliga unverändert gültig sind.“ Auch ein Verbleib von Schlicker, erscheint keinesfalls ausgeschlossen: „Ich bin dem Verein sehr verbunden. Die Liga spielt für mich nur eine untergeordnete Rolle.“ Worte, die durchaus Substanz aufweisen - weilt der 34-jährige schon seit 2005 bei den Klosterern. Noch aber will er sich mit den Eintreffen des sportlichen Ernstfalles nicht näher beschäftigen: „Ich bin noch viel zu heiß und will die Liga unbedingt erhalten.“ Schließlich soll er ja noch weitergesponnen werden, der rote Faden.                                      

Die Vorbereitung des SVS:
29. Januar, 20 Uhr: Ingolstadt: SVS-VfB Eichstätt. (Audi-Sportpark Ingolstadt) 1. Februar, 12 Uhr: Greuther Fürth A-Jugend - SVS (Profizentrum Greuther Fürth). 7. Februar: SVS - SC Eltersdorf (Ort und Zeit noch offen). 8. Februar, 17 Uhr: FC Ingolstadt U23 – SVS. 21. Februar, 14 Uhr: TSV Rain am Lech – SVS. 22. Februar, 15.30 Uhr: FC Schweinfurt 05 – SVS (Bamberg), 28. Februar: VfL Frohnlach – SVS (Ort und Zeit noch offen).
Trainingslager: 12. – 15. Februar in Pilsen (Tschechien).
 

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