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Ein Zähler für die Tabelle und ein Sieg für die Moral

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 28.10.2013
Ein Zähler für die Tabelle und ein Sieg für die Moral

Trotz zweimaligem Rückstand und einer gelb-roten Karte für Kapitän Christopher Schaab, erarbeitet sich der SVS beim FC Augsburg ein 2:2 (1:1).


Nach dem „Schock von Memmingen“ wirbelte Trainer Florian Schlicker seine Startformation gehörig durcheinander. Neben Michael Brandl und Christian Knorr, mussten mit Florian Jakl sowie Dominik Stolz gleich vier Akteure auf die Bank. Ersetzt wurden sie von Julian Schäf, Timo Scherer, Tomas Roas und Cem Ekinci.

Diese Umstellungen schienen zunächst überhaupt nicht zu fruchten. Landete der Ball doch schon nach vier Minuten im Tor des SVS, als der frei stehende Bajram Nebihi ein Zuspiel von Patrick Wurm zum 1:0 verwertete. Die Klosterer indes fanden nur schwer in die Partie. Einzig ein von Alexander Kracun getretener Freistoß vermochte zunächst etwas Gefahr zu entfachen (9.). Kurz nachdem Kloster-Keeper Dominik Brunnhübner dem alleine vor ihm auftauchenden Stanislav Herzel die Kugel wegschnappte (13.), klingelte es plötzlich im Augsburger Kasten. Zwar konnte Joannis Gelios den Schuss von Matthias Katerna noch abwehren, hatte dann aber gegen den Abstauber des vor ihm lauernden Cem Ekinci zum 1:1 (16.) keine Chance. Zwei Minuten später brachte Gelios Marco Wiedmann im Strafraum per Notbremse zu Fall. Der unsichere Schiedsrichter Dr. Michael Völk (Reitsch) zeigte zwar auf den Punkt, ließ aber beim im Sinne der Regel eigentlich fälligen Platzverweis Gnade vor Recht ergehen. Der Augsburger Torhüter bedankte sich auf seine ganz spezielle Art und Weise, indem der den von Christopher Kracun getretenen Elfmeter reaktionsschnell aus seiner rechten Ecke fischte. Vor ihren 258 Zuschauern im traditionsreichen Rosenau Stadion versuchten die Hausherren alles, um das Resultat zu korrigieren. Besonders Nebihi bereitete der Kloster-Abwehr manche Schwierigkeiten. Kurz vor der Pause aber brannte es noch einmal im Augsburger Strafraum, als Tim Rieder einen Knaller von Ekinci noch so eben abblockte.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierte der Tabellendritte aus dem Schwabenland. In der 50. Minute war der zuletzt nicht immer souveräne Brunnhübner gleich zu einer dreifachen Rettungstat gezwungen, als er im Duell gegen Nebihi, Wurm und Caleb Clarke jeweils die Oberhand behielt. Nachdem Matthias Katerna Gelios mit einem Kopfball ein Lebenzeichen des SVS sendete (63.), ging der FCA erneut in Führung. Pigl und Wurm hebelten mit einem schönen Doppelpass den Gegner aus, so dass letztgenannter aus kurzer Entfernung zum 2:1 (65.) einlochte. Als dann Kapitän Christopher Schaab wegen wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot in die Kabine musste (72.), schienen dem SVS die Felle endgültig davon zu schwimmen. Doch anders als in Memmingen, fiel die Elf diesmal nicht auseinander, sondern hielt mit seinem Herzen und kühler Überlegung dagegen. Der kurz vorher eingewechselte Dominik Stolz bewies, wie wichtig der für dieses Team sein kann und schickte Thomas Roas mit einem tollen Zuspiel auf die Reise. Dieser wurde in Zweikampf von Stanislav Herzel hart bedrängt, so dass sich Dr. Völk zum zweiten Mal an diesem Tag veranlasst sah Elfmeter zu pfeifen. Unbeeindruckt ob dieser doch recht zweifelhaften Entscheidung schob Stolz locker zum 2:2 (78.) ein. Dem nun anstehenden wütenden Sturmlauf der Augsburger, nahm der SVS mit einer aufopferungsvollen Abwehrschlacht die Wucht und belohnte sich neben einem Zähler für die Tabelle, auch mit einem Sieg für die Moral.
 

Stimmen:

Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: "Dieser Punkt war für unsere Moral ganz wichtig. Vom fußballerischen her war es sicherlich nicht unser bestes Spiel. Doch die Mannschaft hat die Rückschläge durch die Gegentore und dem Platzverweis toll weggesteckt und ist als eine echte Einheit aufgetreten. Darauf lässt sich aufbauen."

Dieter Märkle, Trainer FC Augsburg II: "Der Punkt ist für uns viel zu wenig. Wir hatten das Spiel jederzeit im Griff, kassierten aber durch zwei fragliche Elfmeter jeweils den Ausgleich. Allerdings haben wir nach unserer 2:1-Führung auch zu wenig getan und es versäumt, unser Überzahlspiel konsequent auszuspielen."

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