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Ein Sieg, der viele Fragen offen lässt

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 08.11.2015
Ein Sieg, der viele Fragen offen lässt

Über weite Strecken indisponierte Klosterer kommen gegen den Letzten VfL Frohnlach nur zu einem höchst glücklichen 3:2 (2:0)-Sieg.

Der SV Seligenporten verspielte gegen den Letzten VfL Frohnlach erst leichtfertig einen 2:0-Vorsprung, um dann durch einen Last-Minute-Treffer von Patrick Hobsch doch noch die Oberhand zu behalten.
Das den Klosterern noch die 3:6-Klatsche beim SC Eltersdorf in den Köpfen herumspukte, machte schon kurz nach Anpfiff aus gerechnet Kapitän Dominik Räder deutlich. Den  sein eigentlich für seinen Mitspieler Stanislaus Herzel gedachtes Zuspiel geriet viel zu lasch, so dass Sinan Bulat in den Passweg spritzte, die Kugel aber nicht am beherzt herausstürzenden SVS-Keeper Daniel Müller vorbeibrachte. In der Folge bekam der SVS die Partie allmählich unter Kontrolle, ohne jedoch in vorderster Linie ernsthaft für Gefahr zu sorgen. Somit war es ein  Solo von Rico Röder aus der Tiefe des Raumes, welches zum Erfolg führen sollte. Der Dribbler mit der Nummer sieben ließ erst fast ebenso viele Gegenspieler aussteigen, um schließlich mit einem 20-Meter-Schuß flach in die linke untere Ecke zum 1:0 (16.) auch Vfl-Keeper Jonas Hempfling keine Abwehrchance zu lassen. Anders als im Hinspiel vor wenigen Wochen erstarrte der Tabellenletzte nun keineswegs in Ehrfurcht, sondern setzte insbesondere durch Bulat und Tevin Mc Cullough immer wieder Offensiv-Akzente. Der SVS indes versucht seinen in dieser Phase recht hoch stehenden Kontrahenten mit langen Bällen zu überrumpeln. Dieses Stilmittel hätte nach einer halben Stunde beinahe den gewünschten Erfolg gebracht, als der im ersten Patrick Hobsch das Leder genau auf den Fuß bekam. Doch statt entweder sofort abzuschließen oder für den mitgelaufen Patrick Schwesinger querzulegen, lief sich Hobsch im Abwehrdickicht fest. Sechs Minuten krönten die Hausherren ihre beste Phase des Spiels mit dem 2:0. Herzel brachte Schwesinger, zuvor von Herzel bedient, brachte Stephan König ins Spiel. Hempfling erwischte den knapp über die Rasennarbe und von der linken Strafraumkante heranzischenden Schrägschuss zwar noch mit den Fingerspitzen, vermochte aber dessen Eindringen in den Kasten nicht mehr zu verhindern.
Statt nun, wie von Trainer Florian Schlicker eigentlich gefordert, entscheidend nachzulegen und den Gegner jegliche Hoffnung  auf eine Überraschung zu nehmen, produzierte der SVS über weite Strecke nur noch Schlafwagenfußball. Trotzdem aber hätte es einen Foulelfmeter geben müssen, als Schwesinger von Alexander Eckert klar innerhalb des Strafraumes gelegt wurde, Schiedsrichter Thomas Fischer den Tatort aber nach außen verlegte (63.). Eine Viertelstunde vor dem Ende sollte die nun recht lahme Partie plötzlich wieder Fahrt aufnehmen, nachdem Philipp Betz eine Flanke von Yannick Teuchert mit dem Frohnlacher  2:1-Anschlusstreffer krönte. Eine SVS-Ecke war dann der Auftakt zur einer turbulenten Schlussphase, als der VfL diese nicht nur abwehrte, sondern daraus einen brillanten Konter inszenierte, welchen Lukas Pflaum mit einem Heber über den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Müller zum 2:2 (89.) nutzte.  
Doch die jetzt auf einen völlig unverhofften Zähler  spekulierenden Gäste sollten nur eine Minute später jäh ins Tal der Tränen stürzen. Ursache war eine Flanke des eingewechselten und sein Kloster-Debüt gebenden Lino D’Adamo in Richtung Elfmeterpunkt. Hobsch, der bis zur Auswechslung von Stephan König einen Linksaußen gab, schraubte sich nach oben und köpfte aus kurzer Distanz zum 3:2-Siegtreffer (90.) ins Netz. Es ist nur zu bezeichnend, dass die Klosterer nach dem Schlusspfiff nicht ausgelassen jubelten, sondern kopfschüttelnd und mit ungläubigen Mienen das Feld verließen.                                    
                                                   
                                                 
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Im ersten Durchgang haben wir ganz gut gespielt, es aber versäumt, mehr zu machen. Über die Leistung im zweiten Durchgang bin ich stinksauer. Was da bei uns abgelaufen ist, war nicht in Ordnung, darüber wird zu reden sein.“

Stefan Braungardt, Trainer VfL Frohnlach: „Heute haben wir gemerkt, warum wir unten stehen. In der ersten Halbzeit war unser Zweikampfverhalten nicht ligatauglich. Hoffnung macht, dass unsere Moral passt und die Mannschaft intakt ist. Allerdings müssen wir nun schleunigst punkten.“
 

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