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Ein Riese im Tor und zwei eiskalte Vollstrecker

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 03.05.2015
Ein Riese im Tor und zwei eiskalte Vollstrecker

Dominik Brunnhübner und die beiden Torschützen Patrick Hobsch und Marco Christ sichern dem Der SV Seligenporten einen eminent wichtigen 2:0 (0:0)-Sieg beim SV Wacker Burghausen.

„Für uns geht es nur noch ums Überleben“, machte SVS-Trainer Florian Schlicker schon im Vorfeld keinen Hehl um die Brisanz der Partie beim SV Wacker Burghausen. Das am Ende ein 2:0 (0:0) Sieg seiner Klosterer auf der Anzeigetafel stehen sollte, ahnte lange Zeit wohl niemand der auf und um den Platz versammelten Protagonisten samt der 1150 Zuschauer.
Zunächst deutete sogar alles darauf hin, dass der Sieger nur Burghausen heißen kann. Denn kaum war der Anpfiff von Schiedsrichter Johannes Hartmeier verklungen, suchte die Heimelf den Weg nach vorne. So avancierte SVS-Keeper Dominik Brunnhübner zum meist beschäftigten Akteur auf dem Platz. Seine erste Bewährungsprobe folgte schon nach nicht einmal einer Minute, als er einen Knaller von Ulrich Taffertshofer zur Ecke lenkte. Der Burghausener Außenverteidiger war es auch, der im Verbund mit seinem vor ihm postierten Kapitän Christoph Burkhard auf dem rechten Flügel immer wieder gefährliche Angriffe inszenierte. Doch der mit 1,96 Meter ohnehin recht stattliche Brunnhübner erwuchs zum schier unüberwindbaren Riesen und brachte den SVW mit etlichen Paraden zu Verzweiflung. Dies war aber auch höchst nötig, brachten seine für die Offensive zuständigen Vorderleute die Kugel im ersten Durchgang nur höchst selten über die Mittellinie. Lediglich bei einer Flanke von Pascal Worst, welche Stephan König knapp verpasste, vermochte der SVS etwas Gefahr zu entfachen (44.).
Angesichts dieser arg einseitigen Spielverlaufs sah sich Schlicker zum Handeln gezwungen und brachte unmittelbar nach der Pause mit Rico Röder und Patrick Hobsch zwei frische Stürmer. Die Akzente aber setzte zunächst wieder Brunnhübner, der bei einem Schuss von Moritz Moser noch irgendwie die Hand dazwischen brachte (51.) und dann Glück hatte, als Benjamin Kauffmann eine Volleyabnahme knapp daneben setzte (55.). Zwei Minuten später aber demonstrierten die Klosterer eine in dieser so entbehrungsreichen Saison längst abhanden geglaubte Eigenschaft – den Killerinstinkt. Denn nach einem tollen Zuspiel von Dominik Räder aus dem zentralen Mittelfeld, zog Hobsch energisch davon und ließ Torhüter Alexander Eiban mit einem Flachschuss aus 16 Metern keine Abwehrchance (57.). Dieses völlig unerwartete Ereignis brachte Burghausen dahingehend aus dem Konzept, dass sich deren Fehlpässe ebenso häuften, wie auch die Zahl der vom Referee zu ahndenden Vergehen anstieg. Nachdem sich der SVW ein solches leistete, weil Hobsch etwa 25 Meter vor dem Tor gelegt wurde, nahm Marco Christ genau Maß und zirkelte die Kugel unhaltbar für Eiban über die Mauer hinweg genau neben den linken Pfosten zum 2:0 (66.) ins Netz. Die Gastgeber warfen nun alles nach vorne, fanden aber gegen ihren nicht weniger mutig und entschlossen verteidigenden Rivalen kein Durchkommen. Besonders deutlich zu Tage trat die allmähliche Verzweiflung des SVW, als der bereits gelb verwarnte Marcel Ebeling mit einer Schwalbe einen Elfermeter schinden wollte, stattdessen aber per Ampelkarte des Platzes verwiesen wurde. Eiban hätte dem SVS dann fast noch den dritten Treffer geschenkt, indem er eine eigentlich harmlose Flanke von Röder mit den Fingerspitzen „scharf“ machte, so dass der Ball nur knapp am Pfosten vorbei ins Aus zischte (84.).
Dass nach dem zeitgleichen Sieg des SV Heimstetten der Abstand zum ersten Relegationsplatz noch immer vier Zähler beträgt, konnte die Stimmung nur kurzzeitig trüben. „Wenn wir die restlichen drei Spiele gewinnen, können wir es noch schaffen“, verströmte Schlicker denn auch gleich wieder Zuversicht.                                   
                                                   
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, SV Seligenporten: „Zu Beginn hatten wir einige Male Glück, sind dann aber ins Spiel gekommen. Die Jungs haben sich richtig in die Zweikämpfe hineingebissen und im richtigen Moment die Tore gemacht. Wir wollen in die Relegation und dafür brauchen wir nun einen Dreier gegen Heimstetten.“

Uwe Wolf, Trainer SV Wacker Burghausen: „Wer kein Tor schießt, kann kein Fußballspiel gewinnen. Mehr habe ich heute nicht zu sagen.“
 

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