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Die Reserve des SV Seligenporten ist wieder in der Spur.

Kategorie: FitnessDatum: 16.10.2018
Die Reserve des SV Seligenporten ist wieder in der Spur.

Gegen den Tabellensiebten, SV Mühlhausen II, erzielte Spielertrainer Daniel Oberprieler am zehnten Spieltag das Tor des Tages in der 88. Minute.

 
Die Klosterer sind durch das 1:0 damit Zweiter Spitzenreiter.
 
 
Gegenüber des letztes Auswärtsauftrittes in Döllwang wurden zwei Veränderungen in der Startelf der Hausherren vorgenommen. Patrick Zehnder und Philipp Sommer rückten für Manfred Jaeger und Thomas Rackl ins Team. Die noch zuletzt sehr anfällige Defensive sollte durch Philipp Sommer in der Innenverteidigung und Steffen Hohl stabilisiert werden. Dass beide Spieler damit eigentlich wesentlich defensiver spielten als sonst, fiel freilich ins Auge.
Nach dem oft üblichem Abtasten zu Beginn versuchte vor allem der Gastgeber sein Spiel in der MARena aufzuziehen. Gewöhnlich das Kurzpassspiel pflegend, kam die erste sehr gute Gelegenheit aber durch einen langen Schlag von SVS-Innenverteidiger Jonas Mark zustande. Fabian Tischer pflückte das Leder herunter und zog aus zehn Metern ab, doch der Winkel war dann doch zu spitz (9.).
 
Schmeichelhafter Pausenstand
 
Das Kloster war die spielbestimmende Mannschaft, Mühlhausen spielte aber auch mit.
In der 18. Minute konterte der SVS im eigenen Stadion über Oberprieler, Zehnder und Felix Hable, der letztendlich aus 21 Metern den Abschluss suchte, aber zu linkslastig zielte.
Mühlhausen fand offensiv nicht statt, zu sicher stand das SVS-Bollwerk. Dagegen spielte Rot-Weiß weiter munter gen SVM-Tor. Stephan Bock tankte sich links durch, flankte auf den langen Pfosten zu Daniel Oberprieler. Dieser schaute sich um, sah Hable leicht im Rücken stehend, bediente diesen , jedoch traf Hable den Ball nicht richtig, sodass der gute Angriff des SVS in jener Situation eben keine Früchte trug. Eine Führung vor der Pause, das wäre nicht wenig beruhigend gewesen für die Kloster-Kicker. Demnach schraubten die Mannen von Oberprieler am Tempo, Tischer wurde gerade noch so im Sechzehner entscheidend gestört (34.). Der Gast aus Mühlhausen igelte sich ein, die engmaschige Abwehr war für die Hausherren nur schwer überwindbar. Nach einer harmlosen Ecke brachte Tischer eine ähnlich harmlose, flache Flanke von der linken Seite hinein. Mühlhausens Defensive schlief und die Kugel rutschte durch und Patrick Zehnder vor die Füße, doch aus acht Metern geriet sein Schuss zu zentral und SVM-Keeper Thomas Götz entschärfte (38.).
Der Dauerbeschuss hielt an. Oberprieler bediente Zehnder wunderbar per Außenrist-Flanke, Zehnder überlupfte seinen Gegnerspieler, um dann mit links volley abzuziehen. Leider zu zentral wieder kein Problem für Götz, doch es war ein technisch anspruchsvoller Spielzug mit einem einzigen kleinen Manko: Wieder kein Tor für den SVS (40.).
 
Hable zweimal im Pech
 
So ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Mit gefühlten achtzig Prozent Ballbesitz und Chancenverhältnis von zehn zu null eine extrem schmeichelhafte Momentaufnahme für den SV Mühlhausen, dessen Spiel nicht recht konstruktiv anmutete.
An diesem Bild änderte sich auch in Hälfte zwei kaum etwas, aus neun Metern zielte Felix Hable mit dem schwächeren Linken aus neun Metern halbrechter Position an den Querbalken (47.).
Einfach nur Pech in dieser Szenen. Kaum zu glauben, dass der offensive Aktivposten Hable auch in Minute 55 nochmals das Aluminium traf, diesmal aber den rechten Pfosten.
Auch Daniel Neukirchner (62.) und Patrick Zehnder (64.) verfehlten das Ziel Führungstor nur knapp. Während Mühlhausen nicht mal mehr des Gegners Hälfte erreichte, lief das gesamte Spiel eigentlich nur in deren Hälfte ab. Der Ball wollte an diesem Tag wohl nicht ins Tor des SV Mühlhausen, auch weil Gästetorwart Götz einen guten Tag erwischte und ein ums andere Mal für seine geschlagenen Vorderleute klärte. Doch in den letzten zwanzig Minuten sollte sich das enorme Laufpensum der Klosterer auch auf dem Feld auswirken. Durch die vielen abgespulten Kilometer fehlte es hier und da an Spritzigkeit in Eins-gg.-Eins-Duellen und auch an Bewegung in den Offensivreihen. Hatten sich die Zuschauer schon mit einem Zähler abgefunden, zeigten die Klosterer enormen Willen und eine wahrhafte Energieleistung. Einer nie aufsteckenden Mannschaft fehlte es vielleicht an der entscheidenden Konsequenz im letzten Drittel – und das 88 Minuten lang. Bayern-Dusel im Kloster war gefragt. Wollte er noch gelingen, der Lucky Punch?
 
Oberprieler sorgt für Jubel-Ekstase
 
Einer wollte diesen und die damit verbundenen drei Punkte unbedingt – trotz zweier Alu-Treffer:
Felix Hable kam am linken Flügel an den Ball, setzte unwiderstehlich zum Dribbling an, narrte ein, zwei Gegenspieler und passte dann punktgenau auf Oberprieler, der sich rechts im Sechzehner freigelaufen hatte. Dieser schlug einen gekonnten Haken, schüttelte damit seinen Gegenspieler ab und vollendete aus sieben Metern mit der Bauernspitze ins linke Eck des Mühlhausener Tors (88.).
Und dann rannten sie alle – auch die Innenverteidiger – nach vorne. Die kräftezehrenden fast neunzig Minuten, sie schienen beim ausgiebigen Jubel über das so wichtige 1:0 aus den Knochen geschieden zu sein. Eine nervenaufreibende Partie fand für die Klosterer das Happy End. Die Führung war, um es in einem Wort auszudrücken: Überfällig. Und hochverdient noch dazu. Natürlich ärgerte man sich auf Gästeseite über den späten Gegentreffer, doch am Ende mussten auch sie anerkennen – die bessere und drückend überlegene Mannschaft hatte hier zurecht den Sieg errungen. Mit dem Dreier bleiben die kleinen Klosterer an der Tabellenspitze der B-Klasse Ost 2 und können sich nun über ein spielfreies, nächstes Wochenende freuen. Einen Gang auf die Seligenportener Kirwa haben sich die Jungs von Daniel Oberprieler auf jeden Fall verdient, die Kloster-Reserve grüßt nämlich vom Platz an der Sonne.
 

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