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Die Lichter werden immer dunkler

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 24.11.2014
Die Lichter werden immer dunkler

Schlimme Abwehrfehler in der ersten halbe Stunde bringen den SV Seligenporten beim 2:3 (0:3) gegen Illertissen  schnell deutlich in Rückstand.  Die folgende Aufholjagd blieb letztlich unbelohnt.

Die Lichter gehen im Klosterdorf zwar noch nicht aus, doch sie werden nach der 2:3 (0:3)-Heimniederlage gegen einen keineswegs überragenden FV Illertissen allmählich ziemlich dunkel.
Der im Vergleich zur Vorwoche mit unverändertem Personal auftretende SV Seligenporten startete beherzt in die Partie und drängte den zweifachen bayerischen Amateurmeister sofort in die Defensive. Der wäre dann in der sechsten Minute um Pfostenbreite in Rückstand geraten, als Patrick Schwesinger die Kugel an die rechte Torbegrenzung hämmerte. Nachdem Dominik Richter an ein Zuspiel von Marcel Mosch nicht ganz herankam (14.), schlug der FVI im direkten Gegenzug mit seiner ersten Gelegenheit erbarmungslos zu. So versetzte Sebastian Schaller zuerst seinen Bewacher Alexander Braun, um dann auch Keeper Dominik Brunnhübner keine Chance zu lassen und aus zwölf Metern zum 1:0  einzunetzen. Der im Vorfeld die mangelnde Durchschlagskraft seiner Offensive kritisierende FVI-Coach Holger Bachthaler durfte fünf Minuten später mit Genuss erleben, wie seine Mannschaft auch ihre zweite Gelegenheit konsequent verwertete. So setzte der auf rechts durchmarschierende Marc Hämmerle mit seinem Zuspiel Ardian Morina dermaßen perfekt in Szene, das diesem, von der konfusen SVS-Abwehr gnädig unterstützt, fast gar nicht mehr anderes übrigblieb, als im rechten Strafraum stehend zum 2:0 zu vollenden. Identischer Vorbereiter, identischer Torschütze, fast identische Position: Das 3:0 (26.) kreierten die  Gäste  mit einer perfekten Doublette. 0:3 hinten und noch nicht einmal eine halbe Stunde gespielt – den Klosterern schien ein echtes Debakel zu blühen. Deshalb waren wohl nicht wenige der 250 Zuschauer versucht, die von Marco Christ getätigte Aussage „Kopf hoch, es geht weiter“, als Pfeifen im Walde abzutun. Dafür, dass dem dann  tatsächlich nicht so war, half der Ex- Profi tatkräftig mit. Denn nach einem,  von ihm an Richter adressierten Pass, kurvte letzterer in Arien-Robben-Manier nach innen. Den Flachschuss vermochte FVI-Keeper Kim Anders nur ins Feld abzuwehren, wo Marcel Mosch aus nächster Distanz zum 1:3 (35.) abstaubte.
Im zweiten Durchgang setzte SVS-Trainer Florian Schlicker mit der Hereinnahme von Patrik Nagy für Pascal Worst noch stärker auf Angriff. Nach einer kurzen Phase, in der die Kontrahenten vorrangig darum bemüht waren, wieder Struktur ins nun zerfahrene Match zu bringen, sollte sich diese Maßnahmen auswirken.  War es doch Nagy, der vom Mittelkreis aus den am rechten Flügel aufgerückten Julian Schäf das Leder zusandte, welches dieser umgehend in den Strafraum flankte. Dort zeigte Mosch sein ganzes Können und stellte aus elf Meter per sehenswerter Direktabnahme den 2:3-Anschlusstreffer (63.) sicher. Den Ausgleich vor Augen, warfen die Klosterer jetzt alles nach vorne. So scheiterten Schäf (82.) und Schwesinger (86.) äußerst knapp am reaktionsschnellen Anders. Zuvor hätten die im zweiten Durchgang ausschließlich auf Konter bedachten Schwaben allerdings den Sack zumachen können. Doch zum einen klärten  Brunnhübner und Richter in Verbund gegen den freien Christian  Essig (73.) und zum anderen brachte  Andreas Spann, obwohl zweimal  aussichtsreich postiert, den Ball nicht  im Klostergehäuse unter. Hier noch mit den Umständen hadernd, stand dem FVI in der Schlussminute das Glück zur Seite. Denn als nach einem Schuss von Schaab die Kugel eine Illertisser Hand touchierte, hätte sich niemand zu beschweren brauchen, wenn Schiedsrichter Michael Bacher (Amerang) auf Elfmeter entschieden hätte. Es passt zu dieser an sportlichen Entbehrungen so reichen Spielzeit, dass dies eben nicht geschah. Die Verantwortung für die  Saisonniederlage aber tragen die Klosterer aufgrund der schlimmen ersten halben Stunde freilich höchstselbst.                           

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Ich komme mir vor, wie bei täglich grüßt das Murmeltier. Wir haben mutig gespielt und den FVI hoch angelaufen, aber hinten einige Slapstick-Einlagen produziert. Trotzdem Kompliment an die Mannschaft, dass sie nochmal so zurückgekommen ist.“

Holger Bachthaler, Trainer FV Illertissen: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, hatten aber bei dem Pfostenschuss auch Glück. Nachdem wir aus drei Möglichkeiten drei Tore gemacht haben, haben wir den Faden verloren. Seligenporten hätte für seinen hohen Aufwand einen Punkt verdient gehabt
 

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