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Cem Ekinci öffnet die Tür zum Klassenerhalt sperrangelweit

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 06.04.2014
Cem Ekinci öffnet die Tür zum Klassenerhalt sperrangelweit

Dank einer grandiosen kämpferischen Leistung holte sich der SV Seligenporten mit einem 1:0 (1:0) in Aschaffenburg den vierten Sieg hintereinander.

Der SV Seligenporten holte sich mit einem 1:0(0:0) beim SV Victoria Aschaffenburg den vierten Sieg in Folge und hat sich mit nun 43 Zählern wohl endgültig den Klassenerhalt gesichert.
Die stark abstiegsgefährdeten Aschaffenburger legten zu Beginn der Partie mächtig los und drängten auf einen frühen Führungstreffer. So musste SVS-Keeper Dominik Brunnhübner in seinem 100. Punktspieleinsatz für die Klosterer schon nach fünf Minuten gegen den einschussbereiten Yuki Nakagawa schlimmeres verhindern. Die Klosterer verschafften der gegnerischen Abwehr ebenfalls ihre ersten Arbeitseinsätze, Zuerst zwang Dominik Stolz Aschaffenburgs Torhüter Stefan Steigerwald mit einem Freistoß zu einer Flugparade (13.) und einen Knaller von Julian Schäf klärte Markus Brüdigam in höchster Not (16.). Die Antwort des SVA sollte wenig später folgen, als Nakagawa seinen Kollegen Salvatore Bari in Position brachte, die Kugel aber knapp über dessen Scheitel strich (20.). Mit fortschreitender Spieldauer bestimmten die Gäste immer mehr das Geschehen. Stolz tanzte seinen Bewacher Duljewic Semir kurzerhand aus, scheiterte aber an Steigerwald. Glück hatte der Keeper dann, dass SVS-Kapitän Christopher Schaab das Spielgerät aus 20 Metern über die Latte lenkte. Der SVA blieb jedoch stets gefährlich und hatte in dem wuseligen Flügelspieler Nakagawa und Stürmer Bari seine auffälligsten Akteure. Letztgenanntem bot sich in der 34. Minute die beste Gelegenheit des ersten Durchganges. Nach einem Zuspiel aus dem Mittelfeld überrumpelte der Neuzugang zuerst SVS-Verteidiger Hannes Schäfke, doch bei seinem Vorhaben auch Brunnhübner  zu umkurven, legte er sich die Kugel etwas zu weit vor, so dass diese ins Aus kullerte.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Aschaffenburg alles, um denn so dringend benötigten Sieg einzufahren, biss sich aber an der Seligenportener Abwehr die Zähne aus. Insbesondere Florian Jakl lieferte eine Imposante Vorstellung und war am Boden, wie auch in der Luft nicht zu überwinden. Durch die offensive Spielweise der Hausherren kam der SVS immer wieder zu gefährlichen Kontern. So musste Steigerwald Kopf und Kragen riskieren, um einen aus zehn Metern vom eingewechselten Rico Röder abgegebenen Knaller zu entschärfen (74.). Sieben Zeigerumdrehungen später aber war es soweit und der sogenannte „tödliche Konter“ Realität, als Schaab Cem Ekinci bediente und dieser mit einem sehenswerten Lupfer über Steigerwald zum 1:0 vollendete. Gegen den nun mit allen verfügbaren Kräften nach vorne stürmenden SVA hatten die Klosterer zwar etliche heikle Augenblicke zu überstehen, vergaben  aber ihrerseits einige vielversprechende Kontergelegenheiten in teils haarsträubender Manier. Das Matthias Katerna in der Schlussminute dann sogar noch mit einem an ihn selbst verwirkten Foulelfmeter an Steigerwald scheiterte, änderte zwar nichts mehr am verdienten Sieg des SVS, wohl aber  an der näheren Zukunft des Keepers. Wurde er doch wegen Schiedsrichterbeleidigung mit „Rot“ des Feldes verwiesen.                                                 


Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir hatten zunächst viel Mühe mit dem hochverteidigenden SVA, haben es dann aber phasenweise richtig gut gemacht. Der Sieg war zum Schluss zwar etwas glücklich, allerdings haben wir unsere Konterchancen teils fahrlässig und dumm vergeben.“

Slobodan Komljenovic, Trainer SV Victoria Aschaffenburg: „Wir waren 15 Minuten sehr gut, wurden dann aber immer unsicherer. In der zweiten Halbzeit haben wir fast nicht mehr zugelassen. Deshalb ärgert es mich umso mehr, dass wir beim Gegentreffer nur Spalier gestanden sind.“
 

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