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Beste Chancen, aber kein Treffer

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 14.09.2014
Beste Chancen, aber kein Treffer

Der SV Seligenporten kassierte beim 0:1 (0:0) in Schalding seine siebte Saisonniederlage und macht einmal mehr deutlich, warum er in der Liga die wenigsten Treffer aufweist.

Im Vergleich zu Vorwoche musste der grippegeschwächte Innenverteidiger Florian Bauer passen, während vorne Neuzugang Marcel Mosch das erste Mal das SVS-Trikot überstreifte. Bei mit windigem, kühlem und regnerischem Wetter eher fußballfeindlichen Bedingungen kamen die Klosterer recht gut in die Partie und hätten nach acht Minuten schon in Führung gehen können. Nach einem Zuspiel von Patrik Nagy kam Mosch aus zehn Metern zum Schuss, den der Schaldinger Torhüter Werner Resch aber zur Ecke klärte. Für den klar das Spiel beherrschenden Gast hatte Patrick Worst die nächste Großchance auf dem Fuß, vermochte die Kugel aber nicht am herauseilenden Resch vorbei zu bringen (13.). Die sehr tief stehenden Gastgeber senden nach 20 Minuten ihr erstes Lebenszeichen, als Fabian Wiesmaier ein Zuspiel von Christian Brückl aus 16 Metern über den Kasten jagte. Dies sollte es dann aber für die Schaldinger schon wieder gewesen sein, agierte der SVS doch weiterhin im Vorwärtsgang. Diese Spielweise hätte in der 34. Minute ihre gerechte Belohnung erfahren können, ja sogar müssen. Mosch spielte Nagy die Kugel wunderbar in den Lauf,  der dann völlig frei vor dem Keeper stand. Doch statt die Kugel in irgendeine Ecke des sperrangelweit offenen Tor zu schicken, zielte der Stürmer genau in die Mitte und verschaffte Resch die unverhoffte Gelegenheit, mit einer Glanzparade den eigentlich unvermeidbaren Treffer zu verhindern. Diese Szene sollte sich im weiteren Verlauf zu einem Schlüsselmoment auswachsen. Denn wie die bis dato recht harmlosen Schaldinger nun ihre Offensivbemühungen forcierten, baute Seligenporten immer mehr ab. Den Anfang machte Michael Pillmeier indem er Dominik Richter aussteigen ließ und zu Dardan Gashi durchsteckte. Doch der sich in die Schussbahn werfende Dominik Räder verhinderte schlimmeres (36.).
Diese Verschiebung des Spielgeschehens setzte sich im zweiten Durchgang noch gravierender fort. Die Hausherren dominierten nun fast nach Belieben, während der SVS keine Struktur mehr in seine Aktionen brachte. So zielte Pillmeier nach einem von der SVS-Abwehr  unzureichend geklärten Ecke ebenso nur haarscharf am linken Pfosten vorbei (61.), wie auch ein Freistoßknaller von Rene Huber am rechten Winkel vorbeizischte (64.). Eine Minute später aber sollte es dann soweit sein und der mittlerweile verdiente Führungstreffer für die Hausherren Realität werden. Nach einem schon vor der Strafraumkante begonnenen, mit allerlei Ziehen und Zerren geführten Zweikampf zwischen Räder und Michael Wirth, wurde letzterer im Strafraum zu Boden gebracht. Schiedsrichter Christopher Schwarzmann zögerte keine Sekunde, um auf den ominösen Punkt zu deuten. SVS-Keeper Dominik Brunnhübner hatte zwar noch die Fingerspitzen am von Pillmeier scharf geschossen Ball, konnte aber den rechts unten erfolgenden Einschlag nicht mehr verhindern. Kloster Trainer Florian Schlicker brachte nun mit Patrick Schwesinger und wenig später Stephan König, sämtliches noch zur Verfügung    stehendes Offensivpersonal. Zu einer Wende jedoch sollte es nicht mehr reichen. Spätestens nachdem Resch einen Schuss von Schwesinger unter sich begrub (90.), war auch die letzte noch Seitens des SVS gehegte Hoffnung auf einen fußballerischen Sonnenstrahl an diesem herbstlich tristen Nachmittag erloschen.                                                            
                                           
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir haben es verpasst, in der ersten Halbzeit in Führung zu gehen. Den Elfmeter hätte man nicht geben müssen. Bitter, das so eine Nummer das Spiel entscheidet.“

Mario Tanzer, Trainer SV Schalding-Heining: „Wir hatten Glück, dass wir mit 0:0 in die Halbzeit gehen. Danach wollten wir uns mit einer Aktion das Spiel schnappen, was uns dann auch gelungen ist.“
 

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