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Andreas Rößl macht Klosterträume zunichte

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 24.07.2016
Andreas Rößl macht Klosterträume zunichte

Das sich ein mit viel Herzblut und Leidenschaft aufspielender SV Seligenporten dem FC Bayern München II mit 1:2 (0:0) unterordnen musste, lag maßgeblich am Bayerntorhüter.

 „Unser Torhüter Andreas Rößl war zweifellos der Mann des Spiels.“ Mit diesen Worten brachte Bayern-Trainer Heiko Vogel das Geschehen bei der 1:2 (0:0)-Niederlage des SV Seligenporten auf den Punkt. Ein Geschehen, dass geprägt war von zwei Teams, die alles zeigten, was das Fußballherz begehrt und bei bestem Wetter ihrer mit 1200 Zuschauern imposanten Kulisse ein feines Menü kredenzten. „Chef-Koch“ dabei zweifellos Bayern-Torhüter Andreas Rößl, der die Klosterer zur Verzweiflung brachte und in der Schlussphase einen Elfmeter von Florian Bauer entschärfte.
Der SVS war gewillt, die 0:3-Schmach bei der SpVgg Greuther Fürth aus der Vorwoche vergessen zu machen und bot dem mit Trauerflor auflaufenden Favoriten aus der Landeshauptstadt nicht nur  Paroli, sondern setzte auch die ersten Akzente. Zielten Marcel Mosch (8.) und Mario Swierkot (10.) noch am Bayern-Gehäuse vorbei, musste Rößl dann erstmals richtig eingreifen, um einen von Florian Bauer am Elfmeterpunkt abgegebenen Kopfball noch so eben um den Pfosten zu lenken (18.). Fünf Minuten später behielt Rößl bei einem Pressschlag mit SVS-Kapitän Dominik Räder die Oberhand, bevor der von Juri Judt per Zuckerpass in Szene gesetzte Mosch im Strafraum der Ball vom Fuß prallte (25.). Das Match währte schon fast eine halten Stunde, bis der ob solch entschlossenem Widerstandes sichtlich aus dem Konzept gebrachte Gast seine erste Chance verbuchte. Und die hatte es dann gleich in sich. Nach einem Knaller von Marco Hingerl, den SVS-Torhüter Pfeiffer ins Feld zurückboxte, schaltete Karl-Heinz Lappe am schnellsten, scheiterte aber aus sechs Metern am grandios reagierten Goalie. Die Klosterer ließen sich davon nicht beeindrucken, sondern mischten wieder munter mit, hatten dann aber Glück, dass Tim Häußler nur den Pfosten traf (32.). Nachdem Lappe aus spitzem Winkel hauchdünn verzog, pfiff der gute Schiedsrichter Luka Beretic (Augsburg) zur Pause.
Drei Minuten nach dem Seitenwechsel dann wieder der SVS in Gestalt von Swierkot, dessen 14-Meter-Schuss am rechten Toreck vorbeizischte. Zwei Zeigerumdrehungen später aber sollte der Favorit dann doch in Führung gehen. Einen verdeckten Schuss von Milos Pantovic vermochte Pfeiffer nur nach innen abzuwehren, wo Erdal Öztürk völlig frei stand und aus sechs Metern unbedrängt zum 1:0 für den FCB einnickte. Nun hatte die Bayern die Partie im Griff und versuchten mit ruhigen durchdachten Kombinationen ihren leidenschaftlich dagegenhaltenden Kontrahenten „auszugucken“. Diese Strategie war dann auch von Erfolg gekrönt, als Lappe die Kugel  im Strafraum eroberte und mit einem harten Flachschuss zum 2:0 (69.) vollstreckte. Die Entscheidung? Nicht an diesem Tag. Nicht für den Aufsteiger, der getreu der Devise „Jetzt erst recht“, nun alles in die Waagschale warf. Nach einem Zuspiel von Woleman stand Bastian Herzner urplötzlich mutterseelenallein von Rößl. Doch statt die Kugel über den Keeper zu lupfen, schoss der SVS-Stürmer sein Gegenüber an den Körper. Die nachfolgende von Marco Weber hereingegebene Ecke landete über Umwegen bei Alexander Braun, der sich ein Herz nahm und aus 20 Metern zum 1:2-Anschlusstreffer (71.)  einlochte. Nun entwickelte sich die ohnehin sehr unterhaltsame Partie zu einem offenen, rasanten Schlagabtausch. Während Mosch von der Bayernabwehr noch gerade so ausgebremst wurde (71.), vergab Lappe (73., 82.) auf der Gegenseite die Entscheidung. In der 86. Minute erreichte die Dramaturgie ihren absoluten Höhepunkt. Im Begriff, ein Zuspiel von Braun anzunehmen, wurde Webers Trikot im Strafraum einer extremen Belastungsprobe unterzogen, so dass Beretic sofort auf den Punkt zeigte. Nun mutierte Rößl endgültig zum Helden, als er den vom bekennenden Dortmund-Anhänger Florian Bauer scharf und halbhoch geschossenen Ball mit einem Hechtsprung den Eintritt verwehrte und dafür verantwortlich war, das den Klosterer der vorangegangene Fußball-Festschmauß plötzlich so gar nicht mehr munden wollte.        

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir haben heute ein bockstarkes Spiel geboten und hatten ein klares Chancenplus, leider hat uns vor dem Tor die Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Trotzdem war es unsere beste Leistung, die wir jemals gegen die Bayern gezeigt haben.“

Heiko Vogel, Trainer FC Bayern München II: „Wir hatten große Probleme ins Spiel zu finden. Nach einer halben Stunde wurde es dann besser und wir haben uns einige Chancen erspielt. Unser Torhüter Andreas Rößl war zweifellos der Mann des Spiels. Kompliment an den Gegner.“                                    
 

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